Gudrun Landgrebe

19.08.2011
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ist eine sehr bekannte Schauspielerin. Kenne sogar ich. Und die hat jetzt etwas Bemerkenswertes getan: Die hat sich fotografieren lassen für einen guten Zweck.
Für eine

Brustkrebs - Sensibilisierungs - Kampagne

Möchte also Frauen dazu bringen, sich mit dem Brustkrebs zu beschäftigen. Sich auseinanderzusetzen. Darüber nachzudenken. Sich ängstlich abzutasten. Angst zu bekommen. Zum Doktor zu rennen.

Stellen Sie sich vor, wir würden solch eine Kampagne für jeden möglichen Krebs beginnen. Im Stern. Im Spiegel. Im Focus. In der Frankfurter Allgemeinen. Überall ganzseitige Werbung. Was das im Unterbewusstsein der Bevölkerung auslösen würde. In diesem Fall Brustkrebs freilich tut.

Selbstverständlich ist das edel und hochherzig gedacht. Aber eben Drohmedizin von seiner grauslichsten Seite.

Gudrun Landgrebe kennt eben nicht die kanadische Studie (News vom 27.06.11). In welcher festgehalten wird, dass bis 1966 nicht eine einzige Eskimofrau Brustkrebs bekommen hat. Und zwischen 1967 und 1980 nur 2. In Worten zwei. Brustkrebs ist also bei ganzen Völkern völlig unbekannt.

Sollte Frau Landgrebe nicht besser dafür werben? Diese Fakten bekannt geben? Die Bevölkerung wachrütteln und auffordern, sich mit der völligen Abwesenheit dieser schrecklichen Krankheit zu beschäftigen? Vielleicht sogar für den winzig kleinen, den meisten deutschen Ärzten freilich eher unbekannten Trick zu werben, eben keinen Brustkrebs zu bekommen?

Wirklich getroffen hat mich das Motto dieser ganzseitigen Anzeige:

Brustkrebs ist ein Thema - ein Leben lang

Drohmedizin pur. Ein Leben lang. Wie gehen wir Menschen bloß miteinander um.

 

 

 
 
 

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