Hätten Sie gerne junge Knorpel?

04.11.2013
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Ja selbstverständlich. Hätten wir gerne. Junge, elastische, gut puffernde Knorpel ließen sämtliche Gelenke wie bei allen jungen Menschen schmerzfrei arbeiten.

Das Gegenteil hieße Arthrose: Abgenützte, verkümmerte Knorpel lassen die Knochen aufeinander reiben, sich abnutzen... Resultat Schmerz. In Ihrem Knie. Bevorzugte Stelle.

Weiß ich, weil Sie - jeder Zweite - mir über Ihre Kniearthrose berichten. Weshalb Sie dann auch nicht laufen können. Obwohl Sie es doch so gerne täten... Und ich muss Ihnen immer glauben.

Tja. Dabei kennen wir längst die Abhilfe. Die Lösung Ihres Problemes. Übrigens bei jeder Arthrose.

Wenn man einmal nicht auf Vitamin E und Gelatine vertraut (Geheimtipp), sollte man auf die Natur hören. Und die sagt: Kraft nimmt Schmerz. Sie können jedes Gelenk (auch im Kreuz) durch Muskeln "ersetzen". Durch mehr Muskeln. Längst bewiesen (News vom 16.02.09).

Jetzt wissenschaftlich präzise und unwiderlegbar mit hochmodernen Apparaten gezeigt: Da wurde mit Kernspin das Kniegelenk abgebildet, präzise das Knorpelvolumen berechnet und zusätzlich mit Röntgen die Muskel- und Fettmasse. Genauer geht es nicht.

Zwei Jahre später die gleiche Messung wiederholt:

"Wer im Laufe der zwei Jahre Muskelmasse verloren hatte, wies auch ein insgesamt geringeres Knorpelvolumen am Knie auf".

Heißt für Sie: Durch Steigerung der Muskelmasse können Sie den Abbau von Knorpel verhindern. Den Abbau. Und falls Ihr Knorpel schon zu dünn, zu abgeschliffen ist, wissen Sie ja, wie man ihn sogar wieder aufbauen kann. Haben wir von den Elchen gelernt (News vom 03.09.10 + 13.10.10 www.strunz.com).

Der tiefere Sinn dieser kurzen Nachricht: Sie können sich neu erschaffen. Sie können noch einmal ganz neu anfangen. Sie können Ihren Körper tatsächlich verändern. Sie sind eben nicht dem "Alterungsprozess ausgeliefert". Auch Ihr Knie, auch der Knorpel kann buchstäblich wieder jünger werden. Forever young ist kein Gag. Forever young ist wissenschaftliche Tatsache.

Nur eben viel zu wenig bekannt.

Quelle: Arthritis Rheum 52 (2005) 461

 
 
 

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