Histochemie: Vitamine besiegen Krebs

02.02.2014
Drucken
 

Deutlicher geht's nicht. Wissenschaftlich exakter geht's nicht. In der Uni Brüssel, im Institut für Pharmakokinetik äußert sich Prof. Taper zur Wirkung der

Vitaminkombination C und K 3

auf Tumorzellen. Und zeigt, zusammenfassend, belegt mit 60 Literaturstellen, dass die zwei Vitamine, nämlich Vitamin C und Vitamin K 3 sowohl bei Zellen im Reagenzglas wie auch in krebstragenden Tieren

  • das Tumorwachstum verhindert
  • Chemotherapie in seiner Wirkung verstärkt
  • Resistenz überwindet
  • Die Zahl der Metastasen verkleinert

Sie kennen diese Aufzählung. Erinnert sehr an Longo und Lee (News vom 09.12.13, www.drstrunz.de). Einen Tumor verschwinden lassen, Krebszellen empfindlicher machen gegenüber der Chemotherapie, das schafft auch ketogene Kost. Und hier: zwei Vitamine.

Manchmal könnte ich laut schreien. Sie erinnern sich? Die Vitaminlüge im Spiegel? Oder unsere DGE: Vitamine haben wir alle genug?

Richtiger wäre wohl die Formulierung: Krebs haben wir alle genug. Stimmt. Betrifft ein Drittel der deutschen Bevölkerung.

In dieser biochemischen Arbeit wird präzise beschrieben, auf welchem Wege diese zwei Vitamine Krebszellen abtöten. Besser gesagt: beim Selbstmord (Apoptose) unterstützen.

Diese Arbeit hat mir Dr. Coy zugeschickt. Danke! Erklärt mir die Bemerkung des Chemikers Dr. Dirk Klante in seinem wundervollen Buch "Mir geht`s gut" auf Seite 142. Wo er Vitamin K 3 ausdrücklich empfiehlt zusätzlich zur Vitamin C-Infusion. Frage an Sie, lieber Leser: weshalb muss ein kleiner Provinzarzt wie ich solche Infos sammeln und täglich per Mail an Sie weitergeben? Weshalb tun das nicht onkologische Zentren in den großen Unikliniken? Natürlich kenne ich die Antwort...

Quelle: Anticancer Res 28:2727-2732 (2008)

 
 
 

News Schlagwörter