Hochleistungssport

14.04.2019
 

Besucht mich ein Mittelstreckler. So nennt man junge, schlanke, sehr zähe Menschen, die 400 Meter/800 Meter/1500 Meter laufen. Und sucht Hilfe.

Leistungssportler interessieren mich. Also wollte ich sofort von ihm wissen, welche Strecke am meisten schmerzt. Wo man am meisten leidet. Wir waren uns einig: 400 Meter. Weil man fast so schnell wie bei 100 Meter anläuft und nach 300 Metern „das Knie nicht mehr hoch kriegt“. Wir haben uns angelächelt.

Der junge Mann mochte nicht mehr. Konnte nicht mehr. War von seinen Leistungen zunehmend enttäuscht. Hat wegen Verletzung - kannte er bisher nicht - sogar pausieren müssen. Irgendwie war das Ganze nicht mehr rund.

 

Was tun? Der normale Arzt würde jetzt EKG machen, abhören, vielleicht betasten, und Normal-Blut untersuchen. Mit Sicherheit alles in Ordnung.

 

Der kann gar nicht helfen. Höchstens sagen: Machen Sie doch mal Pause.

 

Was tun wir? Wir haben 47 Jahre Erfahrung. Wir wissen von vorneherein, dass eine normale Blutdiagnostik nichts bringt. Dass EKG, Lungenfunktion selbstverständlich vorzüglich sind. Das Problem dieser Hochleistungssportler liegt auf einer völlig anderen Ebene.

Der Schulmedizin nicht zugänglich.

Wir denken von der Basis her. Auch dieser junge Mann - genau wie Sie - besteht nach Abzug von Wasser aus 80% Aminosäuren. Das nenne ich Basis. Und hier gucken wir nach. Was finden wir?

 

Ein katastrophales Aminogramm.

Hätte ich voraussagen können. Denn was denn sonst? Cholesterin? Leberwerte? Blutzucker? Und Vitamine? Oh nein: Das schlucken intelligente Hochleistungssportler sowieso. NEMs. Wissen wir seit der Umfrage bei den Olympischen Spielen Athen: 11.000 von 12.000 Olympioniken schlucken NEMs. Die letzten tausend schlucken´s auch, trauen sich aber nicht, es zuzugeben. Versteht man.

 

Das Aminogramm also. Die SUBSTANZ. Das Wort ist hilfreich, weil man leicht versteht: Ohne Substanz ist Leistung nicht möglich. Und genau darum ging es.

In dieser Tatsachenfeststellung steckt ein massiver Vorwurf an die Schulmedizin. Denn man kann sich leicht vorstellen, was passiert, wenn der junge Mann - wie üblich - eben weiter trainiert. Weil sein Herze daran hängt. Er sich mühsam über die Runden quält. Weil ihm niemand hilft. Was da passiert?

 

  • Stressfraktur. Das Knochengerüst besteht aus Aminosäuren. Früher oder später wird es brechen.
  • Myokarditis. Herzbeutelentzündung. Denn mangelhafte Aminosäuren heißt mangelhaftes Immunsystem. Kommt ein Virus, wird der Sportler leichte Beute…
  • Krebs. Die Entdeckung von Dr. Cooper: Dem berühmten Sportmediziner fiel auf, dass seine Sportler häufiger Krebs hatten als Normalmenschen. Begründung? Wissen wir seit dem Nobelpreis Medizin 2018.

 

Hochleistungssport - nicht Hobbysport, wie Sie ihn betreiben - ist also ein durchaus komplexes Unternehmen. Hat zwei Seiten. Man sollte sich immer sehr gründlich absichern gegenüber der anderen, „der bösen“ Seite. Eine wesentliche Hilfe hier: Das Aminogramm.

 
 

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