Höchstleistung ist essbar

21.06.2016
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Gestern haben Sie (erneut) gelernt, wie Leistung entsteht. Höchstleistung. Auf olympischen Niveau. Wir haben gelernt, dass Goldmedaillen eine bestimmte Ernährung erfordern. Und das wurde nicht an einem Einzel-Beispiel, sondern an 11.000 Olympioniken anlässlich der olympischen Spiel Athen 2004 bewiesen.

Mit so etwas genialem wie der Einkaufsliste des Casinos

Einfache Geister, auch Kinder lieben Bilder. Einverstanden. Aus dieser Einkaufsliste kann man ja ein Bild konstruieren. Eine Pyramide. Eine Esspyramide. Als Basis bestünde diese dann aus Gemüse und Obst. In dieser Reihenfolge.

Dann käme Fisch und Fleisch. Und ganz zuletzt, ganz oben, so wenig wie möglich Brot und Konsorten. Also Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Sehen Sie: Diese Pyramide gibt es bereits. Heißt


und ist umseitig farbig zu besichtigen. Höchstleistung in Bildform. Jetzt sollte man meinen, das wisse doch jeder. Pustekuchen.

Für Ernährung ist in Deutschland nicht Dr. Strunz, sondern die DGE zuständig. Halbstaatlich. Professoren. Experten. Die sich in langjähriger Arbeit, verantwortungsbewusst geeinigt haben auf


Eine völlig andere Idee von Ernährung. Basis sind hier die Kohlenhydrate. Hat mit Höchstleistung bewiesener Maßen nichts zu tun. Kein Olympiasieger käme auf die Idee, so zu essen. Diese Pyramide gilt aber für das deutsche Volk.

Schon einmal aufgefallen, wieviel Verachtung diese Pyramide ausstrahlt? Nachweislich wird eben hier nicht der möglichst gesunde Körper und damit (wohl) auch der gesunde Geist angestrebt, sondern irgendetwas anderes. Das andere besichtigen Sie jeden Tag auf der Hauptstraße. Im Fußballstation auf den Rängen. Die völlig anderen Körper. Die kranken Körper. Bestes Beispiel: Körper, die jährlich465.000 mal an Krebs erkranken. Allein in Deutschland.

Und solch eine Pyramide wird in den Schulen gelehrt. Ihren Kindern. Ganz offiziell in Deutschland. Wie lange eigentlich noch spielen Sie den demütigen Untertanen und lassen sich das gefallen?

Erinnern Sie sich noch an die goldenen Worte von Prof. Thomas Junker, Universität Tübingen? Der nennt das Ganze:

    „…offizielle Ernährungsempfehlungen …., die offensichtlich das Ziel verfolgen, viele Menschen relativ günstig zu ernähren und statt mit Qualität abzuspeisen, mit allen negativen Folgen, die damit für die Gesundheit und die Lebensqualität verbunden sind“

Und spricht an anderer Stelle von „unangemessenen Ernährungsrichtlinien“. Bleibt also professoral höflich.

Ja mei: Die Bevölkerung bekommt genau das, was sie verdient. Gilt in der Medizin genauso wie in der Politik.

Quelle: Junker/Paul: „Der Darwin-Code“ S.35, S.45

 
 
 

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