Höllische Schmerzen

12.11.2015
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Schmerzen ist das schlimmste, hatte ich Ihnen einmal gesagt. Oliver Sacks, der kürzlich verstorbene, hochberühmte britische Neurologe, war da ganz meiner Meinung. Seine Schmerzen waren „schlicht und einfach überwältigend“. Hätten eine „Qualität von Agonie, Angst und Schrecken“ gehabt.

Kann ich ihm nur die Hand schütteln.

Und genau deshalb habe ich Verständnis für Sie. Wenn Sie mir von „höllischen Schmerzen im Becken, in den Hüften, im Unterbauch bis in den Penis berichten.“ Höllische Schmerzen. Da hör ich zu.

Und natürlich war er bei Ärzten: Der Urologe sprach von Nervenschmerz. Gefunden hätte er nichts. Der Orthopäde konnte nach CT und nach Kernspin nur mit den Schultern zucken. Mir wohl vertraut. Falscher Beruf? Falscher Zugang, das Kernspin? Der Osteopath hätte sich bemüht und bemüht: Die Schmerzen blieben.

Solche Menschen landen dann früher oder später bei mir. Und ich soll´s richten. Glauben Sie nur nicht, dass mich das nicht belastet. Aufs äußerte. Auch nachts.

Also hab ich nachgedacht. Sein Blut untersucht. Zu meiner großen Erleichterung ein völlig intaktes Aminogramm vorgefunden. Dann aber praktisch kein Vitamin D. Und hab mich getraut (!) ihm wörtlich zu schreiben:

    „Vitamin D nur 25. Soll 40 bis 80. Anmerkung: Ein Wert 70 bis 80 befreit oft von unerklärlichen Schmerzen.“

 

Tja. Hab ich mir da den Mund verbrannt? Jedenfalls kam 3 Tage später das folgende Mail:

    „Meine Schmerzen sind nach 7 Monaten Leiden endlich weg, komplett verschwunden. Und das 2 Tage nach Beginn mit der Einnahme von Vitamin D und Magnesium. Es ist wie ein Wunder! Habe heute seit Monaten wieder voll im Fitness-Studio trainiert. Ich kann es kaum glauben! Schon lange habe ich mich nicht mehr so gut gelaunt und kraftvoll gefühlt.“

 

Volltreffer. Ein Wunder. Nix Wunder. Molekularmedizin. Der felsenfeste Glauben an die Physik. An die Naturwissenschaft. Stimmen Ihre Blutwerte, ist Ihr Körper in der Lage, sich selbst zu helfen. Das ganze Geheimnis.

Hier war das Geheimnis die einmalige Einnahme von 60.000 I.E. Vitamin D. Erinnern Sie sich? Die DGE? 800 I.E., mehr dürfen´s am Tag nicht sein. Nun ja.

Für den dankbaren Patienten blieb noch eine Frage offen. Die er sich freilich besser verkneifen sollte:

    „Bleibt noch die Frage offen, warum kein Arzt seit März auf die Idee kam, Blut abzunehmen… aber, na ja…“.

 

An diesem „aber, na ja“ scheiden sich die Geister. Solange Sie, liebe Leserinnen und Leser, weiterhin resignieren, weiterhin die hilflose Schulmedizin als unabänderlich hinnehmen, passiert Ihnen das gleiche wie Griechenland: Es wird nur noch schlechter.

Wenn Sie nicht endlich einmal aufstehen und mit der Faust auf den Tisch hauen, konkret: Diesen Arzt besuchen und ihn direkt ins Gesicht fragen, solange Sie das nicht tun, wird sich nichts ändern.

Weshalb helfen SIE nicht einmal MIR?

 
 
 

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