Ich bin schuld

28.07.2011
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Mea culpa. Ich neige mein Haupt. Sie haben natürlich völlig Recht, wenn sie mir schreiben:

"Sie sind schuld. Schuld, dass ich einiges an Euro an Vitaminen, Eiweißpulver, Mineralien etc. und sonstigen Nahrungsergänzungsmitteln ausgebe, wo ich mir doch vom Arzt Medikamente gegen Bluthochdruck, Migräne, Rückenschmerzen verschreiben lassen könnte ... Sie sind schuld, dass ich heute Morgen vor dem Frühstück 1 h im Wald gelaufen bin und dem fröhlichen Vogelgezwitscher lauschen konnte. Sie sind schuld, dass ich seit Jahren nicht mehr krank war; Arztbesuche nur noch zu Vorsorgeuntersuchungen mache, in meiner Altersklasse vorne mit laufe und manchmal sogar auf dem AK Treppchen stehe ...“

Der Brief formuliert vorzüglich, worum es eigentlich geht. Es geht eben nicht - wie in vielen ihrer Debatten im Forum - um irgendwelche Speckwülste oder Gesundheit (Was ist denn das?) oder ärgerliche Ratschläge eines Nahrungsmittelchemikers oder um Diskussionen über die Wahrheit (Was ist das?), sondern es geht um

Frohmedizin.

Ein für viele (Ärzte) völlig neuer Zugang zum Leben. Es geht nicht um Abwehr. Es geht nicht um Schimpfen, es geht nicht um Rechthaberei, sondern es geht um das Einzige, was die gesamte Menschheit einvernehmlich anstrebt: Lebensfreude, Lebensglück, Lebensenergie. Die entscheidenden Worte in dem obigen Brief sind eben nicht "Rückenschmerzen" oder "krank", sondern sind

fröhliches Vogelgezwitscher,

dem man plötzlich wieder lauschen darf. Nicht nur lauscht, sondern ... es auch wirklich hört. Es wahrnimmt. Nennt man Achtsamkeit.

Schuld bin ich also für manche von Ihnen an einer anderen Lebensführung. Die Sie achtsam werden lässt. Die Sie all das wieder wahrnehmen lässt, was ihre glückliche Kindheit ausgemacht hat.

Dass dabei die Drohmedizin, also die Krankheiten ganz von alleine verschwinden, ist ein glücklicher Zusammenhang.

 

 
 
 

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