Ihr persönliches Atomkraftwerk

08.12.2011
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ist die Zigarette. Ein Päckchen täglich pro Jahr versorgt Sie mit dem vierfachen der maximal zugelassenen radioaktiven Dosis für Arbeiter in Atomkraftwerken. Tüchtig, tüchtig! Wussten Sie nicht? Ja, wer sollte Ihnen das auch erzählen? Die Milliardenindustrie Marlboro und Co? Die Bundesregierung, die das mit Millionen subventioniert?

Ich frag einfach Jopp. Von dreien meiner Bücher (Vitamine/Mineralien/Eiweiß) Ihnen bekannt. Jopp hat soeben ein kleines, sensationelles multimediales Büchlein geschrieben ("Ich rauche gern...und hör jetzt auf!"). In dem ich mit größtem Vergnügen lese, besonders jetzt nach Fukushima (nach!):

  • In Tabakpflanzen finden wir Polonium-210 und Blei-210. Polonium strahlt 1000-fach stärker als Plutonium oder Cäsium-123.
  • Bei zwanzig Zigaretten täglich entspricht die jährliche Strahlendosis 250 Röntgenaufnahmen der Lunge.
  • Bei zwanzig Zigaretten täglich erreichen Sie im Jahr 106 Milli-Sievert. Zum Vergleich: Angestellte in Atomkraftwerken dürfen maximal 20 Milli-Sievert pro Jahr abbekommen. Ab 350 Milli-Sievert pro Jahr am Wohnort wird die Bevölkerung nach einem Atomumfall umgesiedelt.
  • Weshalb nicht der Raucher?

  • Raucher inhalieren täglich einen bunten Cocktail aus 4800 Verbrennungsprodukten, 90 nachweislich krebserzeugenden Substanzen und 600 nicht deklarierten (geht mir runter wie Öl, dieses nicht deklariert) Zusatzstoffen.

All solche heiteren, lustigen Geschichtlein finden Sie nicht nur in dem genialen Büchlein, sondern auch auf www.nichtraucherin30Tagen.de.

Übrigens auch etwas über den überraschenden, eigentlich nicht verwunderlichen Zusammenhang Nikotin- und Zuckerrezeptoren. Lesen!

 

 
 
 

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