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Ihre Seele… der klassische Irrtum

27.06.2020 | Strunz
 

Wenn die Seele leidet hieß das früher „Trübsal“, heute „Depression“. Es gibt hier viele hübsche Worte und Begriffe. Alles sehr hilfreich, wenn Sie das einem Mitmenschen mit gedrückter Stimmung „enthüllen“.

Haben Sie ihn mit dieser „Diagnose“ geholfen? Meistens im Gegenteil. Unter der Wucht Ihrer schulmedizinischen Argumentation wird er noch trauriger…

Können Sie alles nachvollziehen.

Nur: Schlau daherreden kann jeder. Aber besser machen? Was soll man denn tun, wie soll man mit solch einem gedrückten Seelchen sprechen?


Ein Drittel bis die Hälfte aller Deutschen erleben das ja einmal im Leben. Die Depression. Da sollte man vielleicht langsam Regeln entwickelt haben...?


Hat man. Wir haben Regeln. Wir haben Leitlinien. Angeboten werden Ihnen:


  • Psychotherapie. Gesprächstherapie.
  • Tabletten. Psychopharmaka.

Präzise das berichtet mir jeder von Ihnen, wenn er zunächst das Wort „Depression“ erwähnt hat. Ein wundervolles Beispiel dafür, wie es eben nicht klappt, habe ich soeben erlebt.

Eine junge Dame. Ursprünglich hier mit Magendruck, Aufstoßen, Hitzegefühl, Schwindel, Übelkeit, Gürtelrose, Sehstörungen, entzündetes Zahnfleisch….


Was glauben Sie, was wir hier im Blut messen? Wo sich eine solche Vielzahl von kaum fassbaren „Übelkeiten“ niederschlägt? Nun: Sie wissen inzwischen Bescheid.
Im Aminogramm. Selbstverständlich. War – ebenso selbstverständlich – katastrophal. Nenne ich dann immer Burn-out.


Ein halbes Jahr später kam die junge Dame erneut. Zur „Kontrolle“. Jetzt sprach sie über Schwindel, juckende Haut, anhaltende Grippe, aber insbesondere über Depression.


Das hätte man ihr schon beim ersten Mal erzählen können. Jeder von der Vielzahl der Beschwerden überforderte Arzt hätte wohl (auch) auf Depression getippt.


Nur wusste die junge Dame Bescheid. Die hat massiv Tryptophan geschluckt. Und hat doch tatsächlich ihren Tryptophan-Spiegel von


33      µmol/l auf
130    µmol/l angehoben
(36 – 125 µmol/l, soll also über dem Mittelwert von 81 µmol/l)


Gar nicht so leicht. Habe sie sehr gelobt. Nur, jetzt kommt´s:

Weshalb ich diese News schreibe? Diesen mit Tryptophan erhöhten Serotonin-Spiegel wünscht sich doch jeder Psychiater, Psycho-Therapeut. Genau aus diesem Grund gibt es so chemisch klingende Tabletten mit ihren Nebenwirkungen. Man sollte also eigentlich sagen: Ziel erreicht.

Keine Rede. Der Dame ging´s einfach schlecht. Eher noch schlechter. Heißt also


Serotonin allein tut´s freilich nicht,
sondern….


Wir wissen doch heute…. nein, Korrektur. Die MEDIZIN weiß doch heute, dass ein Serotonin-Mangel nur eine Komponente der Depression ist. Tatsächlich geht es doch wohl um den „Schwelbrand im Gehirn“. Also müssen


ALLE AMINOSÄUREN


stimmen. Verstehen Sie inzwischen: Das ganze Immunsystem muss sehr viel stärker werden, um diesen „Schwelbrand“ zu stoppen, um wieder Freude aufkommen zu lassen im Leben.

Wieder so ein Grundirrtum der etablierten, seit Jahrzehnten immer gleich handelnden Schulmedizin: Eine Tablette, um damit einen Stoff im Körper zu „reparieren“.

Der Mensch ist einfach ein bisschen komplizierter. Ein bisschen komplexer aufgebaut. Wann, oh wann wird sich diese simple, jedem Landmann einleuchtende Tatsache auch in unserer sehr bemühten, sehr wohl sehr fleißigen Schulmedizin durchsetzen?


Fazit: Haben Sie verstanden:
Man hilft bei Depression, bei „Trübsal,“
nicht nur mit einem Stoff,
sondern mit einem kompetenten Immunsystem.


Derzeit habe ich die Hoffnung, dass sich solche grundlegenden Tatsachen dank der Corona-Krise in das Bewusstsein von uns Ärzten heben würden. Tja…. was meinen Sie?

 
 

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