Kichern.

27.10.2019 | Strunz
 

Sitzt morgens früh vor sieben Uhr ein Kollege, ein Arzt vor mir. Völlig am Ende. Kreislaufzusammenbruch, Notarzt. Ist selbst Fachmann, kennt die Ursachen. Führt eine Riesen-Praxis, ist überfordert (nicht von Patienten – von der täglichen Bürokratie), schlechtes Klima bei den Angestellten und so weiter.


Viele von Ihnen haben sich auch in ähnlicher Situation befunden. Abhilfe? Fallen mir immer nur zwei Wege ein:


  • Auswandern. Mit dem Rucksack durch Indien. Heißt übersetzt: Das berufliche Leben dramatisch ändern.
    (Nicht mehr spreche ich über die sozial schwer vermittelbare Alternative Uzi. Der Name einer winzig kleinen israelischen Maschinenpistole. Wenn Sie jetzt den Kopf schütteln: Durchaus gängig. Soeben wieder in Kitzbühl (fünf Tote). Methode, wie gesagt, sozial schwer vermittelbar.)
  • Ernsthaft eine Alternative: Bauen Sie sich eine Mauer um Ihre Seele. Werden Sie unverwundbar. Gewinnen Sie inneren Abstand, Souveränität. Lassen Sie den unvermeidlich zu starken Stress einfach nicht mehr an Sie heran.

Natürlich rate ich stets zur zweiten Methode. Und hier wiederum zu „Bau der Mauer mit Molekülen“. Auf die Idee muss man erst einmal kommen. Jeder Psychiater kennt diesen Zugang. Er verordnet Ihnen Psychopharmaka. Die Sie herunterdämpfen. In Wahrheit den Serotonin-Spiegel anheben sollen.


Vernünftiger Gedanke. Nur: Warum auf dem Umweg über Gifttabletten, weshalb nicht gleich? Serotonin kann man buchstäblich essen.


Inzwischen haben wir aus dem SPIEGEL gelernt (22.06.2019), dass es mit einem Stoff (Tryptophan), eben nicht getan ist. Dass das ganze Aminogramm stimmen muss. Wird in dem Artikel „Immunsystem“ genannt. Da haben die im Prinzip Recht, nur… meines Wissens sind wir die ersten und heute noch einer der wenigen, die mit diesem Wort praktisch umgehen können: Die ganz präzise, naturwissenschaftlich begründet zeigen können, dass das Immunsystem


  • aus Aminosäuren besteht
  • mit Vitaminen und Co funktioniert.

Das waren also meine morgens-um-sieben-Gespräche mit dem Kollegen. Bei dem Stichwort „Uzi“ hat er gelächelt. Immerhin. Ein guter Ansatzpunkt. Daraufhin hab´ ich ihm


EIN BILD


gezeigt. Wurde mir soeben von einer Ärztin zugeschickt. Die durch meine Schuld in Audimax in Würzburg einen Kongress genossen hat, und mir davon genau dieses Bild zugeschickt hat. Gucken Sie es sich einfach an.


Der gestresste Kollege hat angefangen zu kichern und konnte dann gar nicht mehr aufhören. Hab´s gleich bei meinen Angestellten versucht: Gleicher erfreulicher Erfolg. Und wenn ich ehrlich bin: Auch ich fang jedes Mal wieder das Kichern an, wenn ich mir das hübsche Bild betrachte.


Quelle: Soweit ich lesen kann, stammt das von der Diät-Assistentin Susanne Baum, Schön Klinik Vogtareuth


Kichern Sie doch einfach mit.

Kichern

 
 

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