Kleines Glück

31.10.2015
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Es muss nicht immer das große Glückserlebnis sein. Die Hochzeit, der 40.te Geburtstag, dass siebte Enkelkind… auch kleine Sonnenstrahlen können unser Leben versüßen. So wie damals, als Kind, ein einziges Bonbon. Erinnern Sie sich?
Immer öfter lassen Sie mich teilhaben an solch kleinen, herzerhebenden Erlebnissen. Das bemerkenswerte erscheint mir das Muster dahinter zu sein: Die Glücksmomente machen Sie sich selbst. Die Betonung liegt auf „Machen“. Sie sind tätig, aktiv.

  • „Nach meinem letzten Termin bei Ihnen, wo ich 3 Schritte laufen konnte, kann ich mittlerweile 30 Minuten durchlaufen. Der Durchbruch:
    Gestartet mit Ihrer Anleitung im Ohr. Bei der Sie erzählen, wie gut Laufen ist, und wann ich atmen soll…
    Einen richtigen Boost habe ich erhalten, nachdem ich Ihrer „Lobeshymne auf den Morgenlauf“ gefolgt bin.
    Ich dachte, dass ich nicht direkt morgens laufen kann, dass es meinem Körper nicht gut tut und es sich nicht gut anfühlen wird. Ja, ja… Ich dachte und dann habe ich es vor einem halben Jahr einfach ausprobiert. Und… ja, ja es ist super und hat mich dazu gebracht, dass ich jeden Tag laufen kann“.

Mitgekommen? Da wurde „gestartet“, da wurde „einfach ausprobiert“. Es ist dieses leichte, kindliche, was zählt.

  • „Meine Wadenprobleme und Fersenschmerzen (am Achillessehnenansatz) haben sich nach Weiterführung von low carb, Ergänzung von Eisen und Glutenfreier Ernährung… soweit gebessert, dass ich wieder 5 km Joggen kann (vorher 50m)“.

Die Ferse. Die Haglund-Ferse. Ein Schwachpunkt jeden Läufers. Am besten gar nicht entstehen lassen. Am besten Entzündung aus dem Körper verbannen (no carb, Omega 3…)

  • „Noch lustiger ist mein Ergebnis beim Jungfrau-Marathon: Bei maximal 30 km Laufen pro Woche und sonst gar nichts – ging alles wegen der Knie nicht mehr. ... Ab „der Wand“ war das nur noch Spaß und Freude und ich habe hunderte von Plätzen gut gemacht! ... Dieses entspannte Hochhoppeln, es war wunderbar!
    Und unser Herrchen, der mir den Startplatz zum Valentinstag geschenkt hatte und überhaupt „keinen Sinn darin sieht, 40 km durch die Gegend zu rennen“, rannte mit. Und nun raten Sie mal, wer nächstes Jahr wieder ran möchte, um unter 5 h zu kommen?“

Die Dame kennen Sie schon (News vom 11.09.2015). Eine bemerkenswerte mentale Leistung bei „groß und schwer“, wie sie selbst kritisch bemerkt. Spüren Sie das Glück, das schon durch diese wenigen Bemerkungen strahlt? Sehr richtig schließt sie mit:

    „Es tut einfach gut, momentan kann mich jeder mal gerne haben, grins…“

Merken Sie etwas? Glück scheint etwas mit Tun tun zu haben.

Weshalb sitzen Sie gerade da, während Sie lesen? Weshalb lesen Sie überhaupt? Weshalb federn Sie nicht wenigstens auf dem Mini-Trampolin?

Sehr richtig Nike: „Just do it!“

 
 
 

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