Kortison schwemmt auf

17.09.2009
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Macht dick. Unausweichlich. Das sei eben so. Hormonell bedingt. In der medizinischen Fachsprache "Stammfettsucht". Gucken Sie im Lexikon mal unter "Cushing-Syndrom" nach.

All das höre ich von meinen Patienten. Die sich selbst bedauern. Cortison nehmen müssen wegen irgendeiner ernsthaften Erkrankung - und am Übergewicht leiden.

Selbstverständlich Unfug. Wie fast die gesamte Drohmedizin.

Die Drohmedizin kümmert sich viel zu selten um den Ausweg. Um die Lösung. Drohmedizin kümmert sich eben nun einmal um die Krankheit.

Weshalb ich über Cortison und Übergewicht erzähle? Weil mir soeben ein Brief auf den Tisch flattert. Bitte genießen Sie mit:

"Erst mal sehr herzlichen Dank, dass Sie mein Leben verschönert haben. 2001 wurde bei mir chronische Lungen-Sarkoidose entdeckt, die seitdem mit Kortisontabletten behandelt wird. Ihre Bücher haben mich motiviert zu laufen. Trotz Kortison habe ich nun einen Körperfettanteil von 15,2%. Trotz dauerhaft geschädigter Lunge nehme ich im September am 10km Lauf teil - und nächstes Jahr vielleicht am Halbmarathon? Mein Arzt sagt, dass wir bald damit beginnen können das Kortison "auszuschleichen". Ist das nicht toll? Danke!"

Was lernen wir wieder einmal? Zu jeder drohmedizinischen Katastrophe gibt es einen frohmedizinischen Ausweg. Die Natur. Die uns zeigt, wie Sie trotz Kortisontabletten schlank bleiben können.

Und noch schöner: Sogar zeigt, wie Ihre (chronische!!! Heißt: Kann man nix machen. Typische Drohmedizin) Krankheit auch wieder verschwinden kann.

Drohmedizin bemüht sich und verwaltet. Frohmedizin heilt.

 
 
 

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