Kräuter und Vitamine

07.02.2012
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Wir bekommen die Wahrheit ja von der Natur täglich um die Ohren geschlagen. Manche hören dann auch hin. Aber eben nur manche. Mit Wahrheit meine ich: Kein Lebewesen bekommt Krebs. Nur der Mensch. Und der nimmt's eben einfach so hin.

Nicht alle. Da lese ich soeben im Integr. Cancer. Ther. September 2011 (vol. 10 no. 3) über die Tatsache, dass Kräuter und Vitamine den Krebstod verhindern können.

Glauben Sie nicht. Finde ich aufregend.

Da wurden Patienten mit Dickdarmkrebs wie üblich behandelt. Operiert, Chemotherapie, Bestrahlung. Und dann 10 Jahre lang weiter verfolgt. Ein großer Teil dieser Patienten hat in seiner Verzweiflung chinesische Kräuter und Vitaminpräparate eingenommen.

Ich weiß, ich weiß. Humbug. Kokolores. Fragen Sie mal einen deutsche Universitätsprofessor. Aber dann lese ich einfach weiter: Mit sehr genauen, aufwendigen statistischen Analysen wurde gezeigt, dass diese Krebspatienten je nach Schwere des ursprünglichen Krebses (Stadieneinteilung I bis IV) ihr Sterberisiko um

29%, 64%, 75%, sogar um 95%

verringern konnten. Verringern! Also mehr am Leben blieben. Im Vergleich zu den Ungläubigen. Eine Studie der Uni in San Francisco (Berkeley). Ende 2011. Das ist wissenschaftlicher Alltag. In den USA. In Deutschland? Da müssen Sie sich schon selbst um sich kümmern.

Wie gesagt: Die Natur haut uns die Wahrheit um die Ohren. Ist der Mensch verzweifelt genug, scheint er zuzuhören.

PS: Zum Thema Kräuter: "Krebszellen mögen keine Himbeeren". Vom Professor für Molekularmedizin Bèliveau.

PS: Warum haben die Patienten Kräuter & Vitamine eigentlich nicht schon vorher, rechtzeitig genommen? Hatten die leider den "Spiegel" gelesen?

PS: Und Sie???

 

 

 
 
 

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