Krafttraining ganz neu gesehen

18.01.2014
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Krafttraining – wussten Sie das? – gibt’s ja schon etwas länger. Erste Aufzeichnungen von Hantelübungen mit Steingewichten in China reichen vier- bis fünftausend Jahre zurück. Und selbstverständlich wurden auch im antiken Griechenland, im alten Rom Gewichte gestemmt.

Die ersten Trainingsmaschinen wurden vor 140 Jahren entwickelt (stellen Sie sich vor!). Krafttraining hat sich gegen ausgesprochen negative Berichterstattungen der 60er bis 80er Jahre durchgesetzt. Und weshalb? Es funktioniert.

Krafttraining kann ohne Übertreibung als die Schlüsselsportart unserer Zeit bezeichnet werden. Keine andere Trainingsform kann so effektiv das körperliche Wohlbefinden, die körperliche Grundsituation, die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit eines jeden Menschen verbessern, sowie bei vorliegenden Beschwerden Korrekturen bieten.

Beim Krafttraining wird alles trainiert. Auch die Kraft (auch!). Darüber hinaus auch alle anderen motorischen Grundeigenschaften. Es werden vielfältige neuromuskuläre Programme geschrieben, der Körper hormonell in den Aufbaumodus gebracht, die Gefäße trainiert, alles belastete Gewebe, wie Knochen, Sehnen, Knorpel, Muskeln, Faszien, Bänder, Menisken oder Bandscheiben gekräftigt, der Sauerstofftransport im Körper verbessert, neue Nervenzellen gebildet, die Fettdepots abgebaut, das Immunsystem aktiviert und so weiter und so weiter.

Eine Hymne. Eine Hymne auf das Krafttraining. Könnte von Uhlenbruck stammen, dem berühmten Kölner Immunologen und Marathonläufer. Der, langsam ins Seniorenalter wechselnd, den Muskel zunehmend in den Vordergrund rückt. Wenn man gesund bleiben möchte. Und nicht nur das. Wenn man gesund, fit und schlank bleiben möchte. Die Hymne oben verdanke ich tatsächlich einem Experten. Ich meine einem wirklichen Fachmann. Nämlich dem Physiker Dr. Axel Gottlob, promoviert in Sportwissenschaft.

Quelle: Fitness Tribune 145, S. 16

 
 
 

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