Krebs? Laufen nützt nichts!?

19.02.2020 | Strunz
 

Sie hatten gestern von Otto Warburg gehört. Den Nobelpreisträger Medizin 1931. Dem schon sein ganzes Leben bis heute energisch widersprochen wird. Von Wissenschaftlern.


So von Professor Dr. Axel Ullrich, Direktor am Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Der zwar zugibt, dass Warburg Recht hatte mit der veränderten Zellatmung, mit der Vergärung von Zucker in Krebszellen, der aber behauptet:

Dieser veränderte Energiestoffwechsel in der Krebszelle ist eine Folge von genetischen Defekten. Es ist genau andersherum: Erst der Gendefekt, dann der andere Krebs-Stoffwechsel.


Heißt übersetzt: Sie können gar nichts tun. Sie sind Ihren Genen ausgeliefert. Sie sind auf uns, die Pharmahersteller angewiesen. Uns? Professor Ullrich hat zwei Krebsmedikamente „erfunden“. Herceptin sowie Sutent. Bei Brustkrebs und bei Nierenkrebs. Ein Fachmann.


Also Medikamente, nicht etwa korrekt essen oder laufen….


Professor Otto Warburg wird allgemein als Genie bezeichnet. Von sich selbst sagt er:


„Ich entdeckte die Quantenchemie der Photosynthese und schließlich auf medizinischem Gebiet die allgemeine und letzte Ursache des Krebses“.


Tatsächlich gilt er als der Vater der modernen Biochemie. Die Aufklärung der Photosynthese und der Zellatmung hat die Biologie ihm zu verdanken.

Für Sie und mich, für uns normale Menschen, die wir nicht krank werden wollen, die wir keinen Krebs brauchen, ist noch eine Entdeckung von Warburg wichtig:


Eisen spielt in der Zellatmung eine wichtige Rolle. Eisen beschleunigt die Zellatmung, Genau das, was die Krebszelle gar nicht braucht.

Außerdem tragen Kupfer, Eisen und Vitamine wesentlich zur Funktion von Enzymen der Zellatmung bei.


Heißt übersetzt: Der Nobelpreisträger hält Kupfer, Eisen und Vitamine für entscheidend, wenn man die Zellatmung ankurbeln möchte und damit der Krebszelle schadet. Schon einmal gehört? Im Spiegel? In der Süddeutschen? Also in den deutschen Fachmedien für Medizin?

Und hier schließt sich der Kreis: Sie hatten gestern von Professor Madeo an der Uni Graz gehört. Der den umgekehrten Weg gegangen ist: Der die Zellatmung behindert, also die Sauerstoffzufuhr zu den Zellen bremst und dadurch „unkontrolliertes Wachstum“, also Krebswachstum erzeugt. Daher die Schlussfolgerung von Professor Madeo:


Erhöhe die Sauerstoffversorgung, reduziere die Zuckerversorgung und du schadest dem Krebs. In der Sprache der Laien: Renn. Renn täglich. Renn um dein Leben!


PS: Ich versteh so Professoren wie A. Ullrich einfach nicht. Selbst wenn der Recht hat mit seiner genetischen Ursache von Krebs: Noch nie von Epigenetik gehört? Könnte der nicht ein bisschen positiv sprechen. Uns Mut machen?

Und versteht der nicht, dass die Natur seine Ansichten in der Praxis längst widerlegt hat? Wir können Krebs-Wachstum beeinflussen durch anderes Essen (zuckerfrei plus Vitamine), durch verstärkte Sauerstoffversorgung (Laufen). Längst bewiesen.

 
 

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