Künstlerische Kreativität

03.10.2016
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Etwas Geheimnisvolles. Das, was wir bei einigen wenigen ganz großen der Weltgeschichte immer bewundert haben. Die Sixtinische Kapelle. David von Michelangelo. Der Denker von Rodin. Frage: Weshalb kann das nicht jeder von uns?

Listige Antwort: Lesen Sie doch noch einmal News vom 5.5.2016. Von einem Künstler, der weiß, was er kann, es aber nicht kann. Schreibhemmung. Fehlende Energie. Die Unfähigkeit, kreative Gedanken in Form zu bringen. Wie dessen Problem gelöst wurde durch… no carb.

Durch no carb!

Der Begriff wird mir immer unheimlicher. Ich nehm den nicht so einfach hin wie möglicherweise Sie. Ich denke jedes Mal, jeden Tag kritisch darüber nach. Stimmt das alles wirklich? Nun… solche Briefe wie den am 5.5.2016 kann ich nicht erfinden. Das sind Tatsachen.

Jetzt wird´s interessant: Der Künstler, inzwischen ein 28-Stunden-Tag-Mensch geworden, hat eine beste Ehefrau von allen. Die sich ihm angeschlossen hat. Und das Ganze, nämlich die Ernährung, gerne perfektioniert hätte in einer Reha-Klinik. Liess sich eine von der DRV vorschlagen und fragte an. Jetzt wird´s lustig:

  • Anfrage: „Erforderlich ist vegetarisches Essen ohne jegliche Lebensmittelzusätze sowie keinerlei Getreide, Mais, Reis etc. wegen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Histamin-Intoleranz“.
  • Antwort der Reha-Klinik: „Unser vegetarisches Angebot beinhaltet sehr häufig vorgefertigte Produkte auf Getreidebasis, deren Inhaltsstoffe wir nicht beeinflussen können, z.B. Bratlinge, pflanzlicher Aufstrich. Außerdem sind Brot, Reis, Nudeln usw. tägliche Grundlage zur Sättigung. Wechselnde Gemüsesorten und ein Salatbuffet vervollständigen das Angebot“.

Müll. In meiner Sprache Müll. Ich sag’s noch einmal: Müll. Produziert Müll-Körper, produziert Müll-Gehirne, produziert Müll-Gedanken, jedenfalls keine Kreativität, keinen künstlerischen Aufschwung.

Lesen Sie nur noch einmal:

    „Außerdem sind Brot, Reis, Nudeln usw. tägliche Grundlage zur Sättigung“

Hatten wir das nicht schon einmal? Abspeisung des Menschen so billig wie möglich. So wurde ja vor über hundert Jahren die erste Ernährungspyramide erfunden: So billig wie möglich. Ernährung der sozial tiefsten Bevölkerungsschicht. Hat sich bis heute nicht geändert. Auch nicht in Reha-Kliniken (News).

Wenn man jetzt vermuten würde, dass diese Kliniken sich ihre Patienten immerwährend selbst neu erschaffen, dann täte man diesen Reha-Kliniken unrecht. Oder besser zu viel der Ehre. Über so etwas denken die wirklich nicht nach. Die sind einfach in einem Trott eingespannt. Da gibt´s halt Vorschriften, genannt DGE, und als brave Organisation (die von den Kassen empfohlen werden möchte) folgt man diesen Vorschriften. Stur dumpf.

Die tägliche Grundlage zur Sättigung. Mäuler stopfen. So billig wie möglich. Darauf hat uns ja schon Prof. Junker (Göttingen) aufmerksam gemacht mit Worten wie „Sklavenkost“, „abspeisen“, „unangemessen“. (siehe News und News)

Ach ja: Die beste Ehefrau von allen hat dieser Reha-Klinik „leider“ absagen müssen. Um was es diesem Ehepaar geht, sehen Sie übrigens auf dem beigefügten Bildchen.

 
 
 

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