Lakonisch

14.05.2013
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Zum Thema Fleisch und Krebs finde ich meine persönlichen Gedanken perfekt formuliert, geradezu cool und lakonisch von einer klugen Frau. Frau Dipl. troph.I. Baumbach von der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention eV. In Aachen. Das kurze Statement trägt den Titel

Fleisch ist besser als sein Ruf

Dass Fleisch die Entstehung von Krebs fördert, ist so gut wie vom Tisch. Nur drei der aktuellen Studien fanden einen Zusammenhang, 13 widerlegten ihn. "Auffälligerweise kommen alle Studien, die rotes Fleisch als Risikofaktor für Krebs sehen, aus Nordamerika. Die europäischen zeigen keinen Zusammenhang", sagt Prof. Michael Hill, Vorsitzender der European Cancer Prevention Organisation. Mittlerweile sehen die meisten Ernährungsforscher Fleisch als unbedenklich an, wenn man es nicht gepökelt und scharf gegrillt ißt, dafür mit viel Gemüse kombiniert. Um die Omega-Fettsäuren nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, sollte man Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren (Grünfutter) kaufen.

Wissenschaftler pflegen sich auf das linke Gehirn zu verlassen. Das führt regelmäßig zu endlosen Debatten. Da wird geforscht und bewiesen. Und gegenbewiesen. Stellen Sie sich einen einfachen Bergbauern vor. Der von beiden Hirnhälften gesteuert wird. Auch von den Emotionen. Wissen Sie, wie der diese endlosen Debatten stoppen würde? Mit der lakonischen Bemerkung: "Fleisch? Mir schmeckt's!". Thema beendet.

Für mich ist das Thema beendet, seit mir aufgegangen ist, dass ich persönlich aus rotem Fleisch bestehe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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