Lange, blonde Haare

13.07.2010
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wie in der TV-Werbung: Glänzend, voll, elastisch schwingend, kurz und gut: Perfekt. Wird getragen von einer überaus glücklichen 50-jährigen Dame.

Eine medizinische Meisterleistung. Denn sechs Monate vorher war Kämmen nicht mehr möglich: Das Haar fiel büschelweise aus. War strohig, schuppig, stumpf, spröde und dünn. Kurz und gut: Wie es halt häufig so ist.

Wir haben uns auf zwei Prinzipien beschränkt: Struktur und Hormone.

Struktur: Haare bestehen aus Eiweiß. Um Eiweiß zu beschreiben, müssen die 9 essentiellen Aminosäuren stimmen. Tun sie selten. Und Sie wundern sich ... Es geht hier kein Weg an der Messung vorbei. Nenne ich das Aminogramm. Und das Aminogramm war bei dieser Dame fürchterlich. Also haben wir es mit Zufuhr von Aminosäuren in Ordnung gebracht.

Hormone: Mit 50 fällt der Östrogenspiegel. Bekannt. Und man erklärt Ihnen, dass das relative Ungleichgewicht Östrogen/Testosteron jetzt für den Haarausfall verantwortlich sei. Genauer: Testosteron nimmt bei sinkendem Östrogen eine stärkere Rolle ein. Logisch. Und Testosteron wird abgebaut in Ihrem Körper zu Dihydrotestosteron. Das lässt die Haare ausfallen.

Nur kann man diesen Abbau kinderleicht blockieren. Mit einer Kapsel. Man muss also nicht das Östrogen erhöhen - mit all den Risiken, sondern nur ein Abbau-Enzym stoppen.

Struktur und Hormone: Der Erfolg war überwältigend. Schon nach drei Monaten sichtbar, nach sechs Monaten perfekt. Wie in der Fernsehwerbung. Die junge Frau (schauen Sie: erst 50!) ist einfach nur noch glücklich.

Medizin kann so sehr viel mehr, als Sie glauben.

 
 
 

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