Langsam glaubt’s kaum noch einer.

06.01.2015
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Das mit der von uns Menschen gemachten Klima-Katastrophe. Wörtlich „Der Klima-Konjunktiv nutzt sich ab“, konstatiert ein so unverdächtiger Herr wie M. Miersch, Geschäftsführer bei der Deutschen Wildtier Stiftung. 

Dem auch die zwanzigste (!!!) Welt-Klima-Konferenz mit ca. 15.000 Teilnehmern in Lima (Peru) auf den Wecker geht. Da reisen die alle 15.000 Klima-neutral an. Selbstverständlich. Und dem auch auffällt, dass der Meeresspiegel zwar ständig steigt (wenn Sie wüssten: das ist nur ausgerechnet,  nicht real), während die Südseeinseln an Größe zunehmen. Objektiv per Satellit. Dümmer geht´s wirklich nümmer. Der zur Kenntnis nimmt, dass C02 zwar rapide ansteigt (stimmt), dass daraus weltweit aber ein „kräftiger Zuwachs der Vegetation“ resultiert. Dass die Sahara schrumpft, es in der Sahelzone viel häufiger regnet, und das Land fruchtbarer wird.

Dem auch auffällt, dass von 19 Eisbär- Populationen eine zwar abnimmt (über die wird berichtet), 18 aber kräftig zunehmen. Dass am Nordpol das Eis zwar schwindet, die Eismasse am Südpol jedoch kräftig zunimmt. Und die sind 90% der Gesamtmasse.

Dem auch auffällt, dass die Temperatur seit 16 Jahren eben nicht steigt. Und das bringt – erinnern Sie sich? News vom 28.06.13 - die gesamte „Klimakatastrophe“, (die errechnete!) zum Einsturz. 

Nicht zu Unrecht nennt der Klimaforscher R. Tol (Dänemark) die Mitarbeiter des ja politisch entscheidenden Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung „Prediger“, für die der Kampf gegen die Erderwärmung zur Ersatzreligion geworden sei. Er meint weiter „Deutschland ist ein Beispiel dafür, wie man Klimapolitik nicht macht“. Oh mei…

Sich in Einzelheiten verzetteln und darüber diskutieren, ist das typische Kennzeichen der Schulmedizin. Der fehlt das große Ganze, nämlich der Mensch. Das Gleiche denke ich, wenn ich die drei nachfolgenden Zeichnungen studiere. Entscheidend sind die Jahreszahlen, die darunter stehen. Stammt alles von Herrn Professor Dr. Wolfgang Behringer von der Uni Saarbrücken.

Ein bisschen Demut täte uns neuzeitigen Menschen durchaus gut. Demut lehren uns die Fakten. Die Zahlen.

Genau wie in der Molekularmedizin.

Quelle: Focus 49/2014 Seite 38

 

 
 
 

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