Laufen an sich.

02.09.2019 | Strunz
 

„Do legst di nieder“, beginnt ein Brief, in welchem Sie sich selbst beschreiben mit:


„Ich bin 37, schon zig mal umgezogen, entsprechend auch zig mal den Arzt für die
verschiedenen Wehwehchen gewechselt (inkl. Psychiater – wegen Depressionen ...) – aber ehrlich: LAUFEN hat mir noch nie ein Arzt empfohlen. Pillen und Medikamente hingegen schon. Haufenweise. Wahllos. Auf Teufel komm raus. Gebracht haben sie nichts. Auch klar“.


Ihr Brief heute. Einer von vielen. Und beigefügt ein Artikel aus der Berliner Morgenpost,
überschrieben mit


„Eine Studie über zwei Jahrzehnte hat jetzt bewiesen, was Ärzte schon immer predigen: Regelmäßiges Laufen kann das Altern hinauszögern. „Sport nützt der Gesundheit mehr, als wir gedacht haben“.


Ihr brieflicher Kommentar: „Was ich an diesem Artikel besonders interessant finde, ist die Tatsache, dass hier von Ärzten gesprochen wird, welche das Laufen an sich ja schon immer empfohlen haben“.

Wo sind die? Wer hat schon immer empfohlen? Meine Ärzte jedenfalls nicht.

Mein Kommentar: Liebe junge Hupferin, mit 37 haben Sie noch Zeit. Ich bin erst mit 45
aufgewacht. Habe erst mit 45 verstanden, dass wir für unser Leben ganz allein selbst
verantwortlich sind. Nix Ärzte! Sie! Lesen Sie noch einmal (klick hier), letzter Satz.

 
 

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