Leistungsgewicht

26.04.2012
Drucken
 

Beim Radtraining hoch über dem Gardasee sind sie mir begegnet: Hintereinander dröhnend um die enge Kurve, flach, langgestreckt, bildschön. Zwei Roadster von Joop Donkervoort. Aus Holland. Der sich seine kleinen Rennwägen selbst baut. Mit Audi-motoren. Den alten 4-Zylinder darf er nicht mehr verwenden, baut jetzt also den 5-Zylinder aus dem Audi TTS ein. Mit 340 PS. Nichts Besonderes heutzutage. Nur...Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3.0 Sekunden.

Das schafft kein Turboporsche, kein Ferrari. Das ist fast Formel I-Niveau.

Wie Donkervoort das schafft mit einem Audi-Durchschnittsmotor? Sein Geheimnis ist das Gewicht des Autos. 695 Kilogramm. Nur. Das war's. Jedes anständige Auto auf deutschen Straßen hat das doppelte oder auch dreifache Gewicht.

Will heißen: Leistung, außergewöhnliche Leistung wie solch eine dramatische Beschleunigung kann man auch...herzaubern. Können Sie bei sich selbst...herzaubern. Dazu brauchen Sie nicht mehr Muskeln. Nicht mehr Training. Nicht mehr tun.

Im Gegenteil. Sie brauchen bloß das überflüssige Gewicht, also den Vorratsspeck abzuwerfen. Und erleben - vielleicht erstmals in Ihrem Leben - bewusst raketenhafte Beschleunigung. Und das meine ich nicht nur körperlich.

Man kann Leistung also entweder mühsam durch jahrelanges Training oder kinderleicht in wenigen Wochen durch Abspecken erreichen. Wobei Abspecken ja ganz modern bedeutet: Genießen.

Eiweiß genießen. Salatschüsseln, Gemüseplatten genießen. Ein typisch frohmedizinischer Zugang: Fröhliches Abspecken erzeugt lustvolle Lebensenergie. In jeder Beziehung

PS: Das Foto des neuen Donkervoort liegt soeben vor mir. Leider ist das Ding mit 178.000 Euro viel wert. Nun ja. Was ist eigentlich Ihr neuer, athletischer Körper wert?

 

 

 

 
 
 

News Schlagwörter