Max Planck

24.12.2013
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Physiker. Nobelpreisträger. Der mit dem Planck’schen Wirkungsquantum. In der Umgangssprache: Ein Quantensprung. Seine Entdeckung war die Tatsche, dass sogar Energie nicht beliebig, sondern eben nur in ganz kleinen Portionen, in Teilchen, in Quanten übertragen werden kann.

Wenn es jemals einen nüchterneren Mann gab, dann ihn. Lesen Sie nach. Trocken, streng konservativ, sehr, sehr vorsichtig, manche sagen feige. Nur sich nicht hervorwagen. Seine Entdeckung war eine reine Rechenaufgabe. Er hat mit bekannten Formeln herumjongliert, hat vermutet, hat angenommen, und musste plötzlich, damit es passt, einen Faktor einführen.

Das war's. Dieser der Formel wegen notwendige Faktor war dieses berühmte Planck'sche Wirkungsquantum. Nur hatte er nicht den Mut, die Konsequenz zu ziehen: Energie gibt es nur in kleinen Portionen. Das blieb ein paar Jahre später Einstein, dem jungen Revolutionär, vorbehalten.

Die Einleitung ist wichtig, um das folgende zu verstehen. Um zu verstehen, weshalb Sie sich doch ein bisschen mit dem Alpha-Zustand beschäftigen sollten. Wenn Sie noch nicht so weit sind. Falls Ihnen das jetzt Folgende freilich bekannt vorkommt, dann vergessen Sie’s. Dann haben Sie den entscheidenden Gedanken-Sprung (Quanten-Sprung) schon geschafft.

Von Planck also, dem Nobelpreisträger für Physik, dem nüchternen, trockenen gibt es folgende Sätze:

"Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingungen bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie! Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen angehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer so zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: GOTT."

Dazu passt der spöttische Satz von Uexküll, dem Begründer der Psychosomatischen Medizin: "Die Physiker glauben längst wieder an den lieben Gott, nur die Mediziner glauben noch an die Physiker!".

 
 
 

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