Medizinische Physik

04.04.2011
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gibt es längst. Gewusst? Ein Institut der Universität Erlangen. In welchem man, wie der Name verrät, die Medizin auf die Beine stellt. Auf die Beine der Wissenschaft. Der Naturwissenschaft.

Was gemeint ist? Lassen Sie sich mal überraschen:

Professor Engelke, ein also medizinischer Physiker beschäftigt sich beispielsweise mit der Osteoporose. Wie normale Ärzte hier vorgehen, ist Ihnen bekannt: Da gibt es Tabletten. Kunstprodukte der Pharmaindustrie. Wirklich sehr, sehr teuer. Die werden Ihnen, dem Osteoporosepatienten verschrieben.

Zwar ist längst wissenschaftlich bewiesen, dass simple Vitamingaben, nämlich Vitamin K1, deutlich besser helfen als diese wirklich teuren Tabletten, aber ... Medizin heute ist Pharmamedizin. Tatsache.

Wie geht nun ein medizinischer Physiker vor? Der denkt nach. Über Osteoporose. Über die Entstehung. Und lernt, dass Osteoporose immer nur dann entsteht, wenn auf den Knochen keine Kräfte einwirken. Wenn an dem Knochen nicht gezogen und gebogen wird. Wenn der Knochen einfach so ruhig herumliegt. Dann, also in Ruhe, tritt Osteoporose auf.

Was macht also ein medizinischer Physiker? Der denkt überhaupt nicht über Tabletten nach, sondern über naturwissenschaftliche Gesetze. Und das bringt ihn dazu, zu studieren und zu beweisen, dass Osteoporose tatsächlich verhindert wird, wenn man

Ausdauer- und Krafttraining

macht. Möglichst täglich, wie jeder Bauarbeiter. In Erlangen läuft tatsächlich die längste Studie der Welt zu diesem Thema, bereits über 12 Jahre. In welcher Menschen zu regelmäßigem Sport gegen Osteoporose angehalten werden.

Der Gründer des Institutes für Medizinische Physik (Ich betone diesen Namen immer wieder), Professor Pesch hat so berühmte Sätze geprägt wie:

"Bewegung tut Not, von der Windel bis zum Tod."

"Wer als junger Mensch zu dick ist,
wird als älterer Mensch unweigerlich krank
und fällt dem Gesundheitssystem zur Last."

Er meint nicht nur, er hat bewiesen, dass die „Weichen für morsche Knochen schon in früher Jugend gestellt werden.“ Natürlich weiß ich, dass Osteoporose Sie überhaupt nicht interessiert. Aber nehmen Sie dieses Wort als Beispiel für eine neue Denkart.

Die neue Denkart, an Krankheiten nicht immer nur rumzulaborieren, nicht immer nur im magischen Wunderglauben des Mittelalters zu verharren, also auf Wunderpülverchen der Pharmaindustrie zu vertrauen, sondern

hochmodern

Wissenschaftliche, naturwissenschaftliche Medizin zu betreiben. Der Sache auf den Grund gehen. Und die Krankheit…nicht zu unterdrücken mit Tabletten, sondern sie zu beseitigen.

Medizinische Physik and der Uni Erlangen. Langsam holen wir die Schulmedizin aus dem "Mittelalter" heraus.

 
 
 

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