Menschen und Böden

06.12.2019 | Ulrich Strunz jun.
 

Gast News Nr. 98 von Ulrich Strunz jun.

Ein Dreiergespann von Wirtschaftsnobelpreisträgern und Armutsforschern lässt neu über die enorme Bedeutung von Böden nachdenken: Armut, so meinen die Experten, bekämpft man mit dem Ausmerzen von Kindersterblichkeit und Mangelernährung. Also mit Essen, welches angefüllt ist mit allem, was der Mensch braucht: 47 essentielle Stoffe (siehe News „Die Liste“ 23.03.2018). Endlich mal eine konkrete Anleitung gegen Armut vorzugehen.

Und wo kommen diese Stoffe her? Aus dem Boden. Rausgezupft, geerntet vom Bauern. Der erst kürzlich erfolgte Aufmarsch von 10.000 Bauern in München untermalt mir die wahren Machtverhältnisse. Wir glauben ja infantil an Aldi & Lidl: Was braucht’s da den Bauern?


Essen kommt nun mal aus dem Boden. Ob nun Pflanzen oder tierische Nahrung (News vom 21.09.2015). Und um die Ackerkrume kümmert sich – der Bauer! Auch das Reh isst, was es aus dem Boden bekommt.


Sie wissen um den Zustand unserer Böden. Sie wissen, dass zum Beispiel Jod, Selen oder Magnesium kaum mehr in unseren Böden vorkommt. Was in Böden nicht vorhanden ist, was wir aus unserer Nahrung deshalb nicht mehr erhalten, das können – nein: das sollten wir ergänzend zu uns nehmen. Zum Glück. NEMs sind Glück!!!

Mehr und mehr begreifen wir aber auch, dass nicht alles „aus dem Boden“ weiterhilft. Schwermetalle, Nanoplastik und Giftstoffe werden durch emsiges Bemühen (genannt Fortschritt) des Menschen seit jeher in unser Wasser und unsere Nahrung eingeschleust.

Die Römer vergifteten sich im Laufe ihres zivilisatorischen Fortschritts mit Blei, und auch in der Neuzeit hat man zu Recht regelmäßig Angst vor neuen bösartigen Giften. Sie erinnern sich:


„Erst – und einmalig in der Entwicklung der Menschheit sind wir in den letzten Jahrzehnten fremden, neuartigen, künstlichen Stoffen ausgesetzt. Und zwar nicht nur Hunderten, sondern Tausenden.

Sie brauchen nur Nabelschnur-Blut oder Muttermilch zu untersuchen. Dokumentiert sind Pestizide, flammenerstickende Substanzen, Plastikmoleküle, Quecksilber, Blei, Arsen. Übrigens Pestizide, die seit Jahren verboten sind (Lit. Zum Beispiel Reprod Toxicol 2007; 23 (3): 260)“ (siehe News „Entgiftung“ vom 15.11.2017).


Zum Glück erinnern wir uns, dass wir trotz der Gifte, denen wir nicht entkommen werden, solange der Mensch schreibt und spricht (auf „Fortschritt“ aufbaut) uns schützen können. Besser gesagt: Könnten. Mithilfe der Mitochondrien:


„Diese Kraftwerke in unseren Zellen haben auch die Aufgabe, körperfremde Gifte chemisch so zu verändern, dass Sie mit Galle, Schweiß oder Urin ausgeschieden werden können. Und hier liegt die Lösung.

Denn nur gesunde, in meiner Sprache übergesunde Mitochondrien können ganz leicht die nötigen Schwefel- oder Methylgruppen an diese giftigen Substanzen heften, damit die dann vom Körper ausgeschieden werden.

Richtig verstanden und durchgeführt braucht man vor Giften keine oder jedenfalls weniger Angst zu haben.“


Dazu gehören genügend B-Vitamine und Antioxidantien, genauso wie Zink (Leichtmetall), Selen (Schwermetalle) und Aminosäuren. Gerade deshalb finden Sie unter den NEMs (erinnern Sie sich? Glück!) ein immer breiteres Angebot an natürlichen, antioxidativen Mitteln.

Das zu verstehen, braucht’s keinen Nobelpreis.

Freilich darf man sich von ARD, Spiegel und Konsorten nicht das Hirn mit dubiosen Angstparolen vergiften lassen. Sapere aude! Hab den Mut, dich deines (eigenen!!!) Verstandes zu bedienen.

 
 

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