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Mönche leben trotzdem länger

03.10.2019 | Strunz
 

Es gibt ja Ärzte, sogar Chirurgen, die tagein, tagaus nicht nur wie die Wilden schuften, sondern dabei auch mitdenken. Beobachten. Schlüsse ziehen. Sich etwas merken. Über Jahrzehnte.

Und nach einem langen Leben als Hausarzt oder in der Klinik die Menschheit in vier Typen einteilen. So wie die vier Blutgruppen. Der erste Typ sei "geprägt von einem lebenslangen Muster der Hoffnungslosigkeit". Das mildert sich ab bis zum vierten Typ, der glaubt, "das glücklich sein eine Aufgabe sei, die man im eigenen Inneren erledige".

So der Neurochirurg Dr. Norman Shealy. Der also von vier Menschengruppen spricht, beginnend mit tiefer Hoffnungslosigkeit endend beim Sonnyboy (Shealy "Life Beyond 100" Tarcher Verlag):

Und der dann feststellt, dass Menschen aus der ersten Gruppe mit dem Muster lebenslanger Hoffnungslosigkeit 35 JAHRE JÜNGER STERBEN als die der vierten Gruppe.

Und woran sterben? 75% von ihnen sterben an Krebs und 15% an Herzerkrankungen.

Sehen Sie, deswegen ist das Schlimmste, was ein Arzt tun kann, dem Menschen jegliche Hoffnung zu nehmen. Ihm zu sagen "da kann man nichts mehr machen". So wie man mir das gesagt hat. Stichwort gebrochene Wirbelsäule.

Oder einem Menschen angeblich "objektiv und wissenschaftlich wahr" zu eröffnen "Sie haben Krebs". Das versteht der Patient als Todesurteil. Und stirbt. Ein Arzt muss weitersprechen. Muss über Möglichkeiten sprechen. Über Spontanheilung. Über neue Ansätze. Über andere Menschen, die es geschafft haben ... Sie verstehen mich schon: Er muss Hoffnung machen.

Wer hofft, wer getröstet und voll Zuversicht lebt, lebt ... 35 JAHRE LÄNGER. Wenn ich Dr. Shealy glaube. Tu ich. Erklärt mir nämlich das lange, lange Leben von Mönchen, die ja meine übrigen Gesundheitstipps nun sichtlich nicht ernst nehmen ...

 
 

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