Müsli zum Frühstück

05.05.2009
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ist unabdingbar für die geistige Leistung Ihrer Kinder. In der Schule. Für Ihre Leistung im Büro. Und für den Bauarbeiter, für schwere körperliche Arbeit.

Das geht ja noch weiter: Frühstücke wie ein König heißt es. Bedeutet: Hau rein! Kohlenhydrate sind also am Morgen unerlässlich.

So hat man Sie erzogen. Und so sieht Deutschland aus. Das fetteste Land Europas.

Prof. Andrews von der Universität Melbourne hat da eine ganz andere Sicht. Ist halt ein Wissenschaftler. Der hat nämlich bewiesen dass

„Zucker und andere Kohlenhydrate die Zellen zur Appetitkontrolle im Gehirn schneller sterben lassen. Die Folgen sind mehr Hunger und Übergewicht“.

Er erklärt uns recht anschaulich, dass bei leeren Magen das Hormon Ghrelin dem Gehirn „Hunger“ signalisiert. Wenn dann genügend in den Magen gefüllt wurde, kommen Nervenzellen, Gehirnzellen mit dem Namen POMC ins Spiel. Sie signalisieren dann dem Körper das Sättigungsgefühl. Und genau diese Stopp-Zellen im Gehirn werden – auf dem Umweg über freie Radikale – von Zucker und Kohlenhydraten zerstört. So Prof. Andrews. Ein Wissenschaftler.

Wir in Deutschland haben dagegen Ernährungsexperten.
Dipl. oec. troph. Die uns seit über 50 Jahren mit so lustigen, wenn auch leider folgenschweren Märchen vom gehaltvollen, kohlenhydratreichen Frühstück unterhalten.

Liebe Freunde: Aufwachen!

 
 
 

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