Muskeln machen Macht

26.10.2016
 

Eine überraschende Erkenntnis, gefunden in dem vorzüglichen Focus-Artikel „Die Heilkraft der Muskeln (Focus 39/2016, 24.09.2016, Seite 83).

Zufall? In der gleichen Woche DER SPIEGEL: „Steh auf und lauf“ auf dem Cover. Sollten die Medien langsam aufwachen? Merken, was wirklich zählt auf dieser Welt?

Zurück: „Muskeln machen Macht“ wird bildlich verdeutlicht mit

„wäre Obama heute US-Präsident – ohne die lässigen Kinderfotos als Basketballer? Würde Putin noch den Kreml beherrschen – ohne die heroisch-maskulinen Aufnahmen mit freiem Oberkörper?“

Dahinter steckt Körpersprache. Die man eben nicht vortäuschen kann. Die von jedem Menschen dieser Welt erkannt (notfalls durchschaut) wird. Und deshalb lesen wir weiter:

„Wir trainieren, um uns sozial zu positionieren. Wer fit ist und einen definierten Körper hat, zeigt, dass er sich im Griff hat und sein Leben gut managen kann. Diese Assoziation nutzen viele Manager für ihre Karriere“.

Heißt übersetzt: Viele Politiker sind keine Manager. Sind nicht verantwortlich. Die müssen nicht zeigen, dass sie ihr „Leben gut managen können“. Die können sich gehen lassen. Was also ist Politik für ein Seinszustand? Mein Töchterlein würde jetzt murmeln: „… ein würmlicher“. Die hat immer so gelungene Assoziationen. Aber weiter: Einen ganz anderen Aspekt führt Ingo Froböse ein, Professor an der deutschen Sporthochschule in Köln. Ein Mann übrigens, der persönlich überzeugt: Gucken Sie sich nur mal sein Gesicht an. Ein zäher Knochen. Und der meint:

„Muskeln weinen und lachen mit Ihnen. Muskeln trauern mit Ihnen, und Muskeln jubeln mit Ihnen.

Wenn Sie verspannt oder gestresst sind, verspannen sich auch sofort die Muskeln. Wenn Sie trauern, haben Sie eine vorgeneigte Haltung. Wenn Sie jubeln, sind Sie aufgerichtet, strecken die Arme nach oben.

Letztlich versetzt uns nicht nur unser Gehirn in Angst, Wut, Trauer oder Freude, sondern auch unsere Muskulatur…

…. sie sind auch seelischer Stimmungsmacher“.

Wie wahr. Eine sehr späte persönliche Einsicht (mit 45 J) war ja die Tatsache, dass Muskeltraining die zwei entscheidenden Hormone im menschlichen Körper freisetzt: Testosteron und Wachstumshormon. Zwei Golden Boys. Die mir seither mein Leben versüßen. Mich - vere est – durch meinen fast tödlichen Unfall getragen haben.

Abschließend noch der zentrale Satz, erneut von Froböse:

„Viele Krankheiten, ob physisch oder psychisch, werden durch ein Aktivitätsproblem der Muskulatur ausgelöst“.

Aktivitätsproblem… genau das isses. Übersetzt: Bewegung ist Leben. Genauer: Bewegung ist gesundes Leben. Bewegung ist Freude, Lebensenergie, das innere Strahlen. Und zur Bewegung gehört nun einmal auch das Krafttraining. Weiß jeder Bauer auf dem Felde, wenn er die Egge in der Furche umsetzt.

 

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