Nachschlag

11.04.2013
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Bitte erlauben Sie mir - ausnahmsweise - eine nachträgliche Bemerkung zur News von vorgestern: "Eine Lektion".

Dieser Artikel, der ganze Vorgang ist beispielhaft und exemplarisch.

Zwangsläufig informieren wir uns - auch ich - täglich über die Medien. Das ist richtig und gut. Vergessen aber immer die dahinter steckende Absicht.

Es gibt eine andere Art der Information. Ein Museumsdirektor, ein gebildeter Altphilologe, wird mit Ihnen ganz anderes sprechen als ein Spiegel-Journalist. So hier Prof. Greenwald., der sich seriös, ernsthaft aber eben auch

anständig

mit Ihnen unterhält, Sie informiert. Über die Hintergründe der fehlerhaften, weil einfach falsch verstandenen Behauptung: Vitamine machen Krebs. Der Ihnen die Zusammenhänge durchaus liebevoll erklärt. Sehen Sie...das nenne ich respektvollen, anständigen Umgang mit seinen Mitmenschen. Und wenn vielleicht nicht von einem Politiker, erwarten Sie mit Recht diese Tonart von uns Ärzten.

Denn auch der normale, überarbeitete, schuftende Hausarzt, der sich ja wirklich auch nachts für Sie einsetzt, ist auf Information angewiesen. Und der wir nun durch Spiegel und Konsorten (Die Vitaminlüge!) tatsächlich schlicht falsch informiert.

Gibt dann die falsche Information zwangsläufig leider an Sie weiter. Das weiß ich, weil Sie mir das ja täglich in meiner Praxis erzählen: Mein Hausarzt hat aber gesagt...

Dieser anständige Umgang miteinander...war das nicht eine abendländische Grundidee, verkündet und unsere Herzen berührend so vor 2000 Jahren?

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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