Nahrungsergänzung – Unfug oder sinnvoll?

10.04.2006
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Markwort, der Chef der Zeitschrift Focus, hatte April 2002 eine ungewöhnliche Idee.
Er hat Fakten selbst geschaffen in einem naturwissenschaftlichen Experiment:

Er ließ auf dem Viktualienmarkt in München Obst einkaufen und ließ dieses Obst auf den Vitamingehalt, beispielhaft Vitamin C, untersuchen.

Das Ergebnis: Das Obst, was wir täglich kaufen und essen, ist nichts wert. Der Vitamingehalt liegt unter 20%, oft unter 10% von den Mengen, die laut Natur da sein müssten. Äpfel, die Sie essen, enthalten also nur einen Bruchteil an Vitaminen, die der frisch vom Baum gepflückte Apfel enthält.

Das Obst, dass Sie täglich so stolz und gesundheitsbewusst essen, ist also praktisch gefärbtes Styropor. Denn der menschliche Körper ist nun einmal in Jahrmillionen abgestimmt auf die Vitaminmengen, die frisch gepflücktes Obst enthält. Jeder Affe weiß das und handelt entsprechend. Nur wir Menschen lassen Obst und Gemüse erst mal schön lange liegen, bis es zu Styropor wird. Und dann essen wir es – stolz und gesundheitsbewusst.

Und dann wundern wir uns über unsere Krankheiten. Denn Vitamine sind essentiell, also lebensnotwendig. Warum denkt eigentlich niemand darüber nach, was passiert, wenn man nicht die von Natur ausdrücklich gewünschte Menge Vitamine, sondern weniger als 20% täglich zu sich nimmt. Man ist eben ein 20% Mensch. Man ist eben krank.

Das heißt täglich müde, lustlos, infektanfällig, und später eben Krebs. Der ja jeden dritten Deutschen befällt. Jeden dritten Deutschen! Das nennt die deutsche Medizin „normal“. Das ist das Resultat der so genannten „abwechslungsreichen, ausgewogenen Kost“, die wir ja alle zu uns nehmen.

Und da wird doch allen Ernstes in Deutschland gestritten und debattiert über den Sinn und Unsinn von Nahrungsergänzungsmitteln, also von Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Für welche natürlich das gleiche gilt. Was glauben Sie, wie viel Kalium noch in einem gekochten Blumenkohl enthalten ist: Praktisch nichts. Das Kalium ist längst ins Kochwasser und weg geschüttet.

Die USA lacht uns aus. 140 Millionen Amerikaner nehmen täglich massiv Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Und wissen, beschützt von einer sehr strengen und mächtigen Behörde, dass sie nichts falsch machen können. Dass es keine so genannten Überdosen, vor denen in Deutschland gewarnt wird, gibt. Die sind praktisch – technisch im Alltag überhaupt nicht möglich.

Beispiel: Soeben wird im Fernsehen wieder gewarnt vor der Vitamin A Überdosis. Da müssten Sie sich einmal die Zahlen angucken: Vitamin A wird gefährlich, wenn Sie täglich 80.000 Einheiten mindestens ein halbes Jahr lang schlucken. Wie soll das denn praktisch gehen?

Drum sind in den USA Vitaminshops an jeder Straßenecke eröffnet worden. Und die müssen keine Prozesse fürchten wegen möglicher Überdosen, die ja passieren könnten, wenn ein Kind den Laden betritt und einfach wahllos Pillen in sich hineinstopfen würde. Könnte ja vorkommen. Würde automatisch Milliarden - Dollar-Prozesse auslösen. Haben Sie jemals davon gehört? Auch nicht?

In Deutschland debattiert man in typischer Weise. Weil wir Deutschen eben so wenig von diesen essentiellen Stoffen haben und deswegen „kritisch“, also Verlierer sind, ständig genervt, nicht stressresistent, nicht glücklich, nicht überlegen, eben einfach nicht souverän.

Und dann lassen wir uns auch noch in der Praxis betrügen. Von einer Unzahl von Vitaminpräparaten, Mineralsalzpräparaten, die nichts nützen, die Sie in jedem Großmarkt bekommen. Sie brauchen ja nur einmal die Inhaltsangabe lesen. In den Pillen ist einfach nichts drin. Die können Sie auch unter das Bett kippen. Es gibt in Deutschland nur zwei Präparate, die wirklich etwas bewirken.

Wirklich heißt: In Ihrem Blut messbar. Man nimmt Blut vorher und nach 4 Wochen und sieht den Unterschied. Himmelweit. Diese zwei Präparate, nämlich “Orthomolar“ und “Vitamineral 31 plus“, hergestellt von zwei verschiedenen Firmen, haben wir Ihnen zugänglich gemacht.

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