NEM: exzessiv, aber sinnvoll

27.11.2014
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Erklärt mir soeben ein junger Mann. Der sich den Fuß gebrochen hat. Genauer: beim Laufen umgeknickt war und den Mittelfußknochen zertrümmert. Und los geht immer die gleiche Leier:

„Zunächst sollte laut Krankenhaus operiert werden. Die Rede war von schwieriger Heilung und Spätschäden, Pseudo-Arthrosenrisiko etc., und was ich noch alles riskieren würde bei konservativer Behandlung!“

Hier wird also gewarnt. Gewarnt vor „jede Heilung ist Selbstheilung“. Gewarnt vor der Naturmethode. Oder kennen Sie ein Unfallkrankenhaus für Rehe? Wo bei Beinbruch unbedingt operiert wird? Auch nicht? Denkt hier niemand mit? Weiter im Text:

„Dagegen habe ich mich aus einem inneren Gefühl heraus gesträubt und wurde...konservativ weiter behandelt. Nun lese ich viel...kann auch selber denken über den Horizont meiner lieben deutschen Ärzte hinaus und befand, dass exzessive, aber sinnvolle Substitution von NEM hilfreich sein könnte (von den Ärzten hierzu wurde nur abgeraten und gewarnt)“.

Da denkt jemand mit. Noch dazu ein Patient. Hält den Betrieb auf. Ungut. Unbequem. Aus der Warte der Ärzte natürlich alles verständlich, nur...um wen geht es hier eigentlich? Um die Bequemlichkeit des Arztes oder um Hilfe für den Patienten? Der macht einen Selbstversuch. Hochinteressant!

  • Stoßtherapie, Vitamin D 50.000 IE
  • Vitamin D Dosis von 6000 IE auf 12.000 IE täglich gesteigert
  • 200 ug Vitamin K2
  • 90 ug K1
  • 1000 mg Vitamin C
  • 100 mg Zink
  • 1.500 mg Kalzium

Hier nimmt jemand seine Gesundheit ernst. Hat viel gelesen, und tut einfach alles das, was er gelernt hat. Tut! Ein Zauberwort. Und belässt es nicht nur bei NEM, sondern

  • Viel Eiweiß aus Soja, Fisch, Fleisch
  • Proteinpulver
  • Omega-3-reiche Kost
  • Krafttraining (ärztlich verboten)

Resultat: Nach 4 Wochen war der Bruch komplett durchbaut und stabil. Der Doc wollte gar nicht glauben, dass das erst 4 Wochen her ist. Schmerzen habe ich keine.

Also: Operation gelungen. NEM exzessiv aber sinnvoll. Einverstanden. Und natürlich „will`s der Doc nicht glauben“. Wie sollte er. Von dieser Art Medizin hat er allenfalls einmal vage gehört...

Ich frag mich immer: inzwischen viele Millionen Bücher. Forever young. Wer liest die eigentlich? Dieser Doc wohl nicht.