Niedliche Tiergeschichten

22.12.2019 | Gast News Nr. 102 von Ulrich Strunz jun.
 

Gegen Drama von außen schützt man sich mit

 

Auuuuusatmen. Schultern fallen lassen. Schweigen. Augenkontakt. Warten.

 

Oftmals merkt die Dramaquelle, durch unser Schweigen, dass sie nun noch etwas hinzuzufügen hat. Diese kleine Zusatzinformation verrät oftmals den Grund für die plötzliche Aufregung.

Die Dramaquelle, das sind oftmals wir selbst. Unsere innere Stimme. Wir halten den Augenkontakt mit unserer inneren Stimme durch Meditation.

 

In uns schlummern Millionen von Bildern und Geschichten. Die wir mit allem um uns herum durch Analogien verknüpfen. Oft sind das Bilder von wehrlosen Geschöpfen, die sich der Tyrannei anderer nicht entziehen können. Die Gefahr der realitätsfernen Massen, die sich, vom primitiven Herdentrieb angeleitet, selbstzerstörerisch fortbewegen.

 

Die Macht des Schweigens und der Stille ist auch in der Dramaturgie bekannt. In Film- und Fernsehen. Kameras fangen Bilder und Geschichten ein, die unsere inneren Bilder ansprechen. Dabei mächtige Gefühle in uns wecken.

Sie erinnern sich an den Walt Disney Tierfilm, in welchen Kameramänner eine „Herde“ Lemminge über Klippen stürzen ließen. Hier wurde das mächtige Bild des primitiven Herdentriebs angesprochen. Das ist keine Manipulation des Zuschauers, das ist Dramaturgie.

Sie erinnern sich an den auf Netflix ausgestrahlten „Our Planet“ Tierfilm, in welchem sich Walrösser über Klippen stürzten, aufgrund des menschgemachten Klimawandels. Hier wird das mächtige Bild der wehrlosen Geschöpfe unter der Tyrannei des Menschen angesprochen.

 

Leider auch Dramaturgie. Und so manch einer behauptet, von den Kameramännern beeinflusst, oft genug gestellt. Manipulation. Wir werden tagtäglich manipuliert.

 

Gegen diese Dramaturgie ist kein Kraut gewachsen. Sie wird uns täglich begleiten, solange der Mensch schreibt und spricht (also auf „Fortschritt“ aufbaut).

Gegen Dramaturgie schützt man sich mit Meditation. Dann kann man sie genießen, und sie als das betrachten, was sie ist.

 

Nur Öffentlichkeitsarbeit. Gemacht. Gestellt.

 

Wenn erst einmal die inneren Bilder nicht länger von außen berührt werden, bleibt man souverän. Unangetastet, nicht so einfach manipulierbar. Der Stresspegel steigt nicht an.

Selbstverständlich meditieren MMA-Kämpfer. Der härteste und realistischste Kampfsport der Welt:

 

Wer ist in Kontrolle? Meditation schafft Klarheit und entfesselt vom emotionalen Gewicht der Angst, Zweifel, Ungewissheit und anderen unbewussten Hemmnissen, welche sich durch langsames Reaktionsvermögen, schnelle Erschöpfung und anderes physisch manifestieren.“

 

Selbstverständlich waren uns schon die Gladiatoren im alten Rom voraus.

PS: MMA? Heißt Mixed Martial Arts.

 
 

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