Nobelpreis

17.09.2014
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Haben Sie einen? Hat Ihr Hausarzt einen? Falls nein… weshalb sind Sie dann so überheblich? Weshalb nehmen Sie das Wissen von Nobelpreisträgern nicht zur Kenntnis? Könnte man die gesamte deutsche Medizin fragen unter Hinweis auf Prof. Pauling. Thema Vitamin C. Fast jeder von Ihnen, jeder Hausarzt weiß es besser: Völlig überflüssig. Tja. 

Oder nehmen Sie Arginin. Verschafft Ihnen und mir NO (Nobelpreis 98). Ein Gas im Blutstrom. Was Blutgefäße richtiggehend aufsprengt, weitstellt, damit Blutdruck senkt und – viel wichtiger für uns – Durchblutung überhaupt erst ermöglicht. Auch im Gehirn. Auch in der Lunge. Wird deshalb von meinen Höhenbergsteigern (Himalaya) kiloweise verschlungen. Buchstäblich. 

Die sind da oben für jedes bisschen mehr Durchblutung, für jedes bisschen mehr Sauerstoff so dankbar. Ihnen…? Ist das wurscht? Erstaunt mich jedes Mal. Erstaunt  mich, weil  ich Briefe bekomme. 

Ein junger Mann, ein sportlicher junger Mann mit nur 11,5 % Körperfett hat nach Blutanalyse seinen Argininspiegel von 90 auf 145 angehoben (normal 110 bis 180). Und schreibt dann:

„Kraft und Ausdauer hat sich deutlich verbessert. Beim Radfahren komme ich jetzt im größeren Gang und weniger mühevoll die Berge hinauf, und die anschließende Erholung nachher geht so schnell, dass der nächste Berg kein Problem wäre.“

Was wollen Sie mehr? Das könnten Sie doch eins zu eins auch für Ihr Gehirn übersetzten, oder? Harte geistige Arbeit am Schreibtisch, oder? Mit anschließender sofortiger Erholung…

Ganz hat er es noch nicht hinbekommen, der zähe, sportliche, junge Mann. Wissen Sie, was er beklagt? 

  • Mir fehlt weiterhin die innere Ruhe.
  • und häufig auch der Antrieb

Naja, gucken wir mal. Nicht: „Raten wir mal“, wie das in der Medizin so üblich ist, sondern schauen wir uns die Zahlen genau an:

  • Magnesium 17 mg/l (Soll: 22 - 24).  Thema „innere Ruhe“.
  • Testosteron 6,2 ng/ml (Soll 5,6 – 19). Thema „innerer Antrieb“.

Kann jeder von Ihnen, lieber Leser, selbst interpretieren. Damit stoße ich Sie – ganz nebenbei – übrigens auch auf mein Ziel: Wenn ich dermaleinst in Rente gehe, sollten Sie Ihre eigenen Blutwerte selbst interpretieren können.

Keine Angst, ein paar Jährchen haben Sie noch.

 
 
 

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