Obst zerstört die Niere

23.01.2014
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Wie? Was? Obst ist doch gesund! Hören wir seit 50 Jahren jeden Tag. Mahnend. Auch von der DGE. Tja…

Auch ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich verstanden habe, dass meine Gene das farbige Zeug, welches ich unter dem Namen Obst immer eingekauft habe, gar nicht kennen. Das dieses Zeug in meiner Evolution überhaupt nicht vorgesehen war. Genauer ausgedrückt: Dass diese Menge Fructose, Fruchtzucker mir sogar schadet. 

Richtiges Obst sieht für meine Gene völlig anders aus. Sie brauchen nur einmal 10 000 oder 20 000 Jahre zurückgehen. Orangen, Bananen, Kiwi, Mango gab es damals…sehr selten. Nicht wahr? Bei uns gab es saure Äpfel. Und vielleicht ein bis zwei Wochen pro Jahr (nachdenken) süße Zwetschgen. 

Ganz langsam wird uns, der Wissenschaft, weltweit klar, dass Fructose, der Fruchtzucker pures Gift ist. Jedenfalls in der von uns aufgenommenen Menge. Fructose erhöht die schädlichen Blutfettwerte, Fructose ist mit Schuld an der Entwicklung einer Fettleber und jetzt, ganz neu, auch am Nierenschaden. 

Da genügen schon täglich zwei oder mehr Gläser Limonade, wie japanische Wissenschaftler soeben, 2013, auf dem internationalen Nephrologenkongress in Atlanta vorgetragen haben.

In die gleiche Kerbe schlugen amerikanische Wissenschaftler, die bei Ratten zeigen konnten, dass schon mäßige Mengen an Fructose über das Hormon Angiotensin II den Blutdruck steigern. Auf lange Sicht also „zu Hypertonie und Nierenversagen beiträgt“.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang der Begriff Wellnessgetränk. Gucken Sie mal nach. Fast immer Fructose. 

Quelle: ASN Kidney Week 2013: Abstract 2458

 
 
 

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