Ohnmachts-Anfälle

06.04.2012
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sind außerordentlich verstörend, wenn sie plötzlich auftreten. Beklagt ein junger Mann. Der seit über einem Jahr immer mal wieder einfach umfällt. Ungut. Besonders dann, wenn ihm niemand hilft.

Selbstverständlich bereits EKG, sogar Langzeit-EKG, Kreislaufdiagnostik, natürlich EEG, Kernspin des Gehirnes usw.. Schließlich ist der junge Mann belesen und hat auch Angst vor Multipler Sklerose. Zusammengefasst: Ausführlichste, korrekte, außerordentlich teure, kostspielige Diagnostik ohne jede Hilfe.

Schulmedizin eben.

Wir untersuchen sein Blut und haben die Antwort. Im Aminogramm ein auffälliger Mangel an Arginin. Sie alle sind ja nun beinahe schon Ärzte und wissen Bescheid. Kennen die News vom 16.02.2007 auf www.drstrunz.de, in welcher ich den ehemaligen Leistungssportler beschrieben habe, der in New York einmal mit Herzinfarkt, einmal mit Schlaganfall notfallmäßig eingeliefert wurde. Und nichts Organisches hatte. Wenn amerikanische Kliniken das herausfinden, dann glaube ich das.

Auch der junge Mann hatte einen Argininmangel. Sie wissen schon: Einen Mangel an dem Stoff, welcher ein Gas bildet. NO. Das Molekül des Jahres. Und dieses Gas ist die einzige Möglichkeit des Körpers, Blutgefäße aktiv weit zu stellen. Wer es also nicht hat, wer wenig Arginin hat, hat enge Blutgefäße. Und dann braucht nur noch ein zusätzlicher Auslöser dazu zu kommen und ... wir fallen um.

Medizin heute. Molekularmedizin. Wir messen und wir wissen. Was die Schulmedizin untersucht, kostspielig untersucht, sind immer nur die Auswirkungen. Nicht die Ursache.

Medizin heute, Molekularmedizin kann so sehr viel mehr.

 

 

 

 

 

 
 
 

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