Omega 3 im Sport

05.11.2014
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Erinnern Sie sich? An die höchst dramatische Schilderung der Marathontrainers Peter Greif über sein eigenes Erleben: Die Abhängigkeit sportlicher Höchstleistung vom Ferritin. Vom Eisen. Sprich vom Sauerstoff. Eigentlich doch eine Selbstverständlichkeit. Aber der hat’s nun einmal am eigenen Leibe erlebt, die dramatische Verbesserung seiner sportlichen Leistungsfähigkeit nach Eiseninfusion. 

Und jammert nun als verantwortungsvoller Trainier über all die vertanen Chancen bei seinen Schäflein, von denen die meisten den gleichen Zustand…eben nicht behoben hatten. Und damit Bestzeiten hergeschenkt. Daran erinnere ich mich soeben, als ich über

Omega 3 im Sport

las. Veröffentlicht im Int J Sport Nutr Exerc Metab 2014, Sept 8. Von wem? Selbstverständlich vom heimlichen Omega 3 Papst, Prof. Dr. von Schacky. Der hat in Zusammenarbeit mit der TU München den Omega 3 Index von 106 Hochleistungssportlern (alle Olympia) gemessen. 

Jetzt kommt’s: Nur ein einziger Athlet hatte den Omega 3 Index korrekt im Zielbereich von 8 bis 11 %. Alle anderen 105 lagen deutlich darunter.

Erinnern Sie sich? An die Hochleistungswachteln von Prof. Weber? (News vom 28.04.09) Erinnern Sie sich an die Knutt im Nordseewatt? (News vom 24.07.09 und 22.06.14). Vögel, die  – im Laborexperiment nachvollzogen – mit Omega 3 von Schleichwachteln zu Hochleistungs-Ausdauerwundern wurden? Komplett andere Muskelenzyme entwickelten? Also genau das, was jeder dieser 106 Hochleistungssportler eigentlich wollte? 

Auch die sind in Wahrheit gescheitert. Auch die haben noch lange nicht ihre mögliche Höchstleistung erreicht. Genau wie manche Schüler von Peter Greif wegen Eisenmangels. Der eben nicht ausreichend korrigiert wurde.

Präzise das ist für mich die deutsche Leichtathletik. Sie kennen ja meinen Spruch. Keine oder kaum Medaillen, aus zwei Gründen

  • Zu ehrlich, wenn Sie wissen, was ich meine.
  • Zu dä…, wenn Sie das Wort ergänzen mögen.

Natürlich kann man die Damen und Herren entschuldigen. Die werden eben nicht ausreichend betreut. Keiner klärt sie auf über Omega 3 oder Eiseninfusionen oder, oder, oder. Besser gesagt: Keiner misst. Meine Sicht kennen  Sie: Der Mensch ist selbst verantwortlich. Jedenfalls ab 18. Nennt man ja Wahlrecht. Und wenn ein so begnadeter Läufer wie Jan Fitschen erst im hohen Alter von 35 die Ketose und damit die persönliche Bestleistung von 2:13:10 entdeckt, dann denke ich… an all die anderen. Die normalen deutschen 2:17-Marathon-Läufer. Während die Weltelite sogar 2:03 durchsprintet. Aus den oben genannten zwei Gründen (es sind zwei Gründe!).

 
 
 

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