Osteoporose und Sport

01.09.2019 | Strunz
 

Osteoporose nehmen Sie ernst. Wenn der Arzt Ihnen mit Zahlen bewiesen hat, dass Sie eine haben. Und sei es auch eine noch so geringe.

Die Vorstellung von brüchigen Knochen untergräbt das Selbstwertgefühl. Ihre
Selbstsicherheit. Man wird unsicher.

Nun wissen Sie Vieles. Sie wissen über Vitamin K₂, über Vitamin D, über Kalzium, Sie wissen
sogar, dass das Knochengerüst aus Eiweiß, also aus Aminosäuren besteht.
Aber wussten Sie das?


Bei der Junioren‐Weltmeisterschaft im Gewichtheben wurde die Knochenstärke von
Gewichthebern aus 14 verschiedenen Ländern gemessen und verglichen mit gesunden Menschen, die keine Gewichte heben.

Resultat: Die Knochen der Gewichtheber hatten eine durchschnittlich
46% höhere Dichte und waren geschätzte 50% stärker (Int. J Sports Med 1990:11:244)

50%! In Worten fünfzig Prozent stärker!


Im Gegensatz dazu brachte eine Studie mit älteren Frauen nach einjährigem
Ausdauertraining einen Verlust an Knochenmasse von fast 4%. Üblicher Verlust. Was bedeutet, dass (sanftes!) Ausdauertraining, also Laufen, Schwimmen, Radfahren eben nicht gegen die Osteoporose hilft. Kam im nächsten Jahr Hanteltraining dazu, ging es mit der Knochenmasse prompt aufwärts.

Es kommt also auf die Belastung an. Gewichtsbelastung. Hanteln oder Fitnessstudio sind
Gold wert.

 
 

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