Ozon und Hautkrebs

05.12.2013
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Drohmedizin warnt. Macht Angst. Angst vor dem 2011 zunehmenden Ozonloch. Und dem daraus resultierenden sicherlich häufiger auftretenden Hautkrebs. Dem weißen Hautkrebs. Dem Basaliom. Ganz typisch, dass auf den Unterschied zwischen dem gefährlichen schwarzen und dem relativ harmlosen weißen hier nie eingegangen wird. Aber immerhin: Drohmedizin warnt zurecht.

Frohmedizin weiß. Weiß, dass UVB-Strahlung freie Radikale in der Haut erzeugt. Die dann zu Hautkrebs führen. Richtig. Frohmedizin weiß auch, dass Selen ein potentes Mittel ist gegen diese freien Radikale. Dass Selen also Hautkrebs verhindert (siehe News von 08.06.2009 - www.drstrunz.de).

Das können Sie jetzt glauben oder nicht. Deutsche Ärzte (ich bekomme Briefe) gehören zur Kategorie: eher nicht. Ich scheine ein glücklicheres Leben zu führen. Ich weiß. Weiß, weil ich es selbst erlebt habe. Kleine Story gefällig?

Motorradfahrer. Unfall. Viele Brüche, viele Operationen. Auch an der Brustwirbelsäule. Operiert unter dem Bildwandler, also unter konstanter Röntgenbetrachtung. Minutenlang schädliche Röntgenstrahlung. Exakt die gleiche Wirkung wie UVB-Strahlung der Sonne: Krebsgefahr.

Zwei Monate nach der Operation prompt der erste Hautkrebs. Weggeschnitten. Kurz darauf der zweite Hautkrebs. Weggeschnitten. Drei Wochen später der dritte Hautkrebs. Und so weiter bis zum fünften. Dann ist der junge Mann aufgewacht. Hat sich in den News belesen. Dann. Ich meine hier: erst dann!

Hat seinen Selenspiegel im Blut auf 250 angehoben. In Südamerika ein durchschnittlicher Wert. In Deutschland gilt 70 als normal.

Jedenfalls war nach dem fünften Hautkrebs Schluss. Sie kennen meinen Satz: Medizin weiß. Nur möglicherweise Ihr Krankenhaus nicht. Ihr Pech.

Selen!

 
 
 

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