Pickel

26.01.2015
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Ein für mich grausliges Thema. Weil das abgehandelt wird als...na ja, hat ja jeder. Das betroffene Kind aber leidet. 

Leidet extrem. Und wir Erwachsenen nehmen es einfach nicht ernst. Ich jedenfalls habe nie einen einzigen Pickel gehabt. Und ich weiß genau, warum. Also kann ich verantwortlich darüber sprechen.

Weil Sie soeben denken, ich übertreibe mal wieder: das Leben, die Wahrheit ist in jedem einzelnen Fall noch sehr viel schlimmer. Das gilt für alle meine News. Das gilt für alle meine Krankheits- oder Gesundheitsberichte. Sind wir persönlich betroffen, sieht das alles sehr viel schlimmer aus.

Zwei Stichworte gefällig? 

  • Wir waren bei Dutzenden Hautärzten: umsonst
  • Haben unzählige Cremes und Salben geschmiert: umsonst

Weshalb umsonst? Kann ich Ihnen sagen: schließlich komme ich aus der Uni-Hautklinik. Die haben bis heute noch nicht verstanden, dass Haut von innen nach außen wächst. Ich meine diesen Vorwurf todernst. Die schmieren Salben von außen. Noch einmal: wächst von innen nach außen. Wenn Sie etwas verändern wollen, muss es innerlich geschehen. Also: innere Medizin. Nicht Hautmedizin. Ich darf Ihnen das an der Mail des Tages illustrieren:

„Es fing im Alter von 3 Jahren an, dass er im Gesicht Pickel bekam. Zuerst nur im Nasenbereich, dann weitete sich die Stelle immer mehr aus. Wir waren bei Dutzenden Hautärzten, Homöopathen und Heilpraktikern und haben unzählige Cremes und Salben ins Gesicht geschmiert, obwohl er diese hasst. Es half alles nichts.

Das Pickelgeflecht breitete sich immer weiter aus und es wurden immer dickere Eiterpickel. Nachdem es Anfang diesen Jahres so schlimm war, dass er in der Schule gehänselt wurde, haben wir uns dazu entschlossen, die Blutanalyse bei Ihnen durchführen zulassen. Und das war das Beste, was wir für ihn  tun konnten!!

Vom ersten Tag an, als wir Ihren Empfehlungen gefolgt sind, hat er keine neuen Pickel mehr bekommen, und man hat gesehen, wie die Stellen immer kleiner wurden und die Haut sich von innen her geheilt hat. Jetzt, ein halbes Jahr später hat er nur noch 3 kleine Pickel, die aber bestimmt auch bald verschwinden, da wir Ihre Empfehlungen weiter befolgen.“

Es gibt ja nun einige Zehntausend von Ihnen, die diese News täglich verfolgen. Habe ich mir sagen lassen. Und all die werden – obwohl doch keine Ärzte – verstanden haben, dass es eben nicht Zehntausende verschiedene Krankheiten gibt. Sondern eben nur eine einzige. Dass also der Zugang immer der gleiche ist: Molekularmedizin.

Das gilt für Krebs genau so wie für Pickel. Ich nehme übrigens beides gleich ernst. Sie nämlich auch, wenn betroffen.

 
 
 

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