Rätsel

20.10.2013
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Lieben Sie Rätsel? Dann mal ein ganz leichtes zum Anfang:

Dr. David Agus (News vom 07.04.2013 www.strunz.com) wird am 18.05.2013 in der Bildzeitung zitiert mit: "Vitamine A, B oder C – keine einzige Studie hat bisher bewiesen, dass ihre Einnahme vor Herzkrankheiten oder gar Krebs schützt. Ganz im Gegenteil."

Die Rätselfrage: Wie kommt der darauf? Leichte Antwort: Der hat keine Ahnung.

Das dürfen wir getrost so ausdrücken, weil Sie in diesen News (Beispiel Vitaminlüge) mitverfolgen durften, wie es zu solchen Falschaussagen kommt.

Mal ein ganz anderes Rätsel. Ein bisschen schwieriger. Das geht so:

"Man sagt, dass HIV, also ein Virus, durch Nadelstiche übertragen werde. Von den deswegen gemeldeten und mit Aids dann auch tatsächlich diagnostizierten Fällen waren 92 Prozent Männer und 8 Prozent Frauen. Im Krankenhaus freilich hantieren jedoch vor allem Frauen mit Spritzen. Tatsächlich werden 75 Prozent aller Stiche von Frauen gemeldet. Nur: 92 Prozent derjenigen Nadelstiche, die angeblich zu Aids führten, erfolgten bei Männern.

Des Rätsels Lösung? Manche von Ihnen kennen die. Können Sie beim Nobelpreisträger Prof. Mullis nachlesen.

In der gleichen Schublade noch so ein spannendes Rätsel. Hab lange gebraucht, bis ich's verstanden habe:

"Wie ist es möglich, dass ein und dasselbe Aids-Virus von Anbeginn bis heute in den Industriestaaten 80 bis 85 Prozent Männer betrifft und in den Entwicklungsländern (vor allem Afrika) 50 Prozent Männer und 50 Prozent Frauen? Am Virus kann's nicht liegen: Der hat auf Grund seines geringen genetischen Materials immer nur dieselben wenigen Eigenschaften und die hat er weltweit."

Tipp: Lesen Sie nach in den News vom 14.07.2011 über die erste veröffentlichte Arbeit über Aids. Und lernen Sie dann, dass in Afrika natürlich nicht alle paar Kilometer im Urwald ein Hightechlabor existiert. Dass dort Aids natürlich nicht mit Bluttests diagnostiziert wird, sondern allein durch das Auftreten bestimmter Krankheiten. Wie sie immer auftraten, wenn das Immunsystem beliebig geschwächt ist. Das gab's schon vor Aids. Nannte man früher Hunger.

Abschließend ein Rätsel, das ich nicht lösen kann. Ich gebe es Ihnen mal weiter:

Unsere Gene leben noch in der Steinzeit. Deswegen ist die Paläo-Diät so erstaunlich wirksam: Man wird schlank, fit und gesund. Epigenetik andererseits lehrt uns, dass unser Lebensstil schon in wenigen Jahren unseres anderen, gesünderen Lebens Gene an oder abschalten kann. Weshalb haben wir uns dann an Mehl, an Getreide noch nicht gewöhnt?

Spannend.

 
 
 

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