Rapsöl: Irrtum und neue Chance

31.12.2008
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Und ich dachte immer, das sei schon längst bekannt. Nein, nein, sagt Frau Professor M. Kersting aus Dortmund. Sie hätte als Erste nachgewiesen, dass Rapsöl sich ganz entscheidend auf die Hirnentwicklung, also auf die Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit auswirkt.

An Säuglingen, an Babys nämlich hat sie gezeigt, dass ein bestimmter Bestandteil von Rapsöl, nämlich die Alpha-Linolensäure, im Gehirn der Babys in hochwertigere Omega3-Fettsäuren umgewandelt wird.

Bis 2008 dachte ich immer, deswegen nehmen wir doch Rapsöl. Deswegen empfehlen wir es doch.

Dumm nur, dass dies nur bei Ratten und bei Säuglingen so funktioniert. Nicht bei uns erwachsenen Menschen. Wir wandeln Pflanzenöle, ganz gleich welcher Herkunft, eben nicht in das essentielle Omega3 um. Allenfalls zu etwa 0,5%, also leider vernachlässigbar. Genau dies hatte ich Ihnen in den News 2008 mitgeteilt. (Artikel #269 vom 01.07.2008, www.drstrunz.de)

Die „neuen“ Ergebnisse aus Dortmund nenne ich Nachkarteln. Die sollen „bald in einer Fachzeitschrift vorgestellt werden“. Für uns Forever Young-gebildete Menschen gilt längst:

Omega3 ist unerlässlich. Also Kapseln und Fischöl. Und die Rolle von Rapsöl und Olivenöl und Walnussöl und und und ... wird derzeit überhaupt erst neu geklärt. Diese Studien laufen erst.

 
 
 

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