Raus aus dem Mittelalter!

02.03.2018
 

Ganz hilflos war die Medizin im Mittelalter durchaus nicht. Schon damals gab es Kräuterweiblein. Mit geheimnisvollen Essenzen und Substanzen. Wissende Damen, die Ihnen geholfen haben gegen Ihre Zipperlein.

Ein Kräutlein hierfür, ein anders Kräutlein dagegen, ein drittes Kräutlein obendrauf. Sollten Sie nicht geringschätzen: Belladonna oder Digitalis (Fingerhutgift) sind hochaktive Substanzen. Mit tödlichen Nebenwirkungen. Schon damals.

Kommt Ihnen vertraut vor? Was tut der Arzt heute? Gibt Ihnen statt Kräutlein Pillen. Eine weiße, eine rote, eine viereckige hierfür, dagegen, und – schauen wir doch mal – eine obendrauf.

Die Pillen haben bis zu tödliche Nebenwirkungen. Steht drauf. Nachzulesen im Beipackzettel. Genau das gleiche Schema.

Es hat sich seit dem Mittelalter nichts verändert.

Sie alle haben mir die wahre Revolution zu wenig wahrgenommen. Noch gar nicht realisiert, was Frohmedizin, was Epigenetik, was Molekularmedizin bedeutet. Welchen Umbruch im medizinischen Denken. Eine wirkliche und wahrhafte Revolution. Zusammengefasst im Vorwort des Buches „neue wege der heilung“ (Heyne 2017). Darf ich noch einmal?

„Diese neue Heilkunst ist ein Kind unserer Zeit. Also Hightech. Naturwissenschaft, die sich auf die neuesten Erkenntnisse der Molekularmedizin bezieht. Und die – und das ist wesentlich – nicht nur auf die Gesundheit zielt. Die neue Heilkunst will mehr. Sie will Lebensfreude schenken, Lebensenergie, Lebensglück. Wenn die Lebensenergie da ist, folgt alles andere automatisch. Das Wissen, wie es geht, das Wissen, was wir tun sollten, das haben wir längst.

Die neue Heilkunst, die auf den Erkenntnissen der modernen Molekularmedizin aufbaut, zielt ab auf das gesunde Zusammenspiel der Körpermoleküle, nicht auf Pharmaka. Sie zielt ab auf das Genom, nicht auf die Pille. Denn Gene lassen sich gezielt auf gesund schalten mit „artgerechter“ Ernährung, mit großzügiger Bewegung, mit einem Anti-Sorgen-Programm fürs Denken.

Und dann passiert es: Dann verschwindet der Diabetes, obwohl das nach den Vorstellungen der Universitätsklinik nicht möglich ist. Dann heilt der gebrochene Mittelhandknochen in wenigen Tagen. Der Burn-out verabschiedet sich, die Demenz geht zurück, das seit Jahren quälende Übergewicht löst sich wie von selbst, und sogar der Reizdarm beruhigt sich. Es ist mir bewusst, dass diese Fälle ungewöhnlich sind. Wer mir davon schreibt, spricht oft von einem Wunder. Dabei geht es eigentlich nicht um Wunder, sondern um logische und konsequente Wege der Heilung.

Die neue Heilkunst ist Frohmedizin. Und Frohmedizin spricht von Hoffnung und Heilung, von frischem Glück und neuer Energie, von unbändigem Lebensmut und Lust auf Leistung. Das ist joy of living. Darum geht es hier.

Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise zu neuen Wegen der Heilung.

 
 

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