Rotwein

24.04.2012
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gibt es nicht einfach so als Glas. Es gibt immer nur das "gute Glas Rotwein". Schon mal aufgefallen? Oder noch besser das "Gläschen Rotwein". Diminuitiv. Beruhigung des schlechten Gewissens.

Dabei hatten doch alle Rotweintrinker die Wissenschaft auf ihrer Seite. Rotwein schützt das Herz. Weiß doch jeder. Ganz Interessierte kannten auch den Hauptgrund: Resveratrol. Ein Polyphenol mit starken antioxidativen Eigenschaften. Sie, lieber Leser, wissen freilich ein bisschen mehr. Sie haben die News vom 08.05.2008 auf www.drstrunz.de gelesen. Und diesen Humbug durchschaut.

 

Langsam klärt sich auch unter Wissenschaftlern das Bild. Besonders positive wissenschaftliche Arbeiten über „das gute Glas“ Rotwein kamen in den letzten Jahren aus dem kardio-vaskulären Forschungslabor an der Uni Conneticut. Geleitet von Prof. Dr. Dipak. Dessen Arbeiten jetzt zurückgezogen werden. In 145 Fällen hätte er Forschungsdaten einfach erfunden oder gefälscht. Zwei Dutzend seiner berühmten und beliebten Publikationen waren offenbar einfach nur Schwindel.

Tja. Am Besten stoßen wir gemeinsam darauf an. Mit einen guten Glas Rotwein.

PS: Erinnern Sie sich an Prof. Ames? Den berühmtesten Biochemiker der Welt derzeit? Der mit dem Ames-Test die minimale krebserregende Dosis von Alkohol gemessen hat (gemessen!)? Siehe News vom 13.08.2007 auf www.drstrunz.de

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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