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Schlaganfall

02.11.2019 | Strunz
 

Läufer kriegen keinen. Aus verschiedensten Gründen. Da bin ich mir persönlich recht sicher.
Meine private Annahme wird gestützt durch ein Ergebnis der sogenannten "National
Runners' Health Study".

Da hat man ganz einfach 41.402 Läufer beobachtet. Im Schnitt 7,7 Jahre. Und hat eine sehr
genaue Beziehung gefunden zwischen den täglichen Laufkilometern und der Möglichkeit
eines Schlaganfalles.

Zwei Zahlen: Pro mehr gelaufenen Kilometer täglich sank das Schlaganfallrisiko um 11%. Und
wenn man genau nachjustiert hat, also berücksichtigt hat Diabetes, Cholesterin,
Bluthochdruck und BMI, dann blieben immer noch:


  • Pro Laufkilometer mehr
  • 7% weniger Schlaganfall

Und wenn man das Ganze aufschlüsselt: Verglichen wurden Menschen die weniger als 2
Kilometer täglich gelaufen sind mit Läufern, die 8 Kilometer und mehr jeden Tag gerannt
sind: Der Unterschied war 60%. Sie können mit 8 Kilometern täglich (oder mehr) Ihr
Schlaganfallrisiko um 60% senken.

Um 60%

Was mich als Arzt an dieser Studie besonders interessiert: Vergleichen Sie doch bitte mal
(News vom 30.01.2017). Da geht es (in rel %) um etwa 20%. Durch Einnahme
einer milliardenteuren Tablette.

Wenn Sie das vergleichen, werden Sie verstehen, weshalb Volksgesundheit immer ein Traum
bleiben wird. Nie erreicht wird, obwohl sie möglich wäre: Am viel wirksameren Laufen
verdient man nix… und:

Tabletten sind einfacher bequemer


Quelle: Stroke 2009; 40: 1921

 
 

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