Schmerzmittel und Schlafmittel ade.

05.02.2015
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Beide Seelentröster ernähren ja nicht nur einige, sondern Hunderttausende von uns Deutschen. Schmerztabletten und Schlaftabletten. In Wahrheit Psychopharmaka. Und wissen Sie was? Ich verstehe das. Gutes Zureden, gute Ratschläge sind hier oft fehl am Platz. Darf ich das Ganze einmal präzisieren? Ich schreibe einfach nur ab:

Erster Krebs: Operiert. Zweiter Krebs: Operiert. Daumen operiert. Schulter operiert. Burnout 4 Monate. Dann Beißschiene durchgebissen (!!!) durch nächtliches Knirschen, Nacken-Kopfschmerzen. Dann am Fuß operiert. Arthrose Knie, Osteoporose, Wirbelsäule, ständig Stress. Kraft reicht nicht mehr. Betreut Mutter und Schwiegermutter im Altersheim.

Hände und Füße prickeln, extreme Schlafstörungen, kann nicht liegen, das Bein schmerzt, morgens wie gerädert, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Krämpfe Brust, Wadenkrämpfe.

Schlafmittel, Schmerzmittel 1, Schmerzmittel 2.

Liebe Leser, Sie brauchen sich dabei gar nichts denken. Das ist Alltag. Hunderttausendfacher Alltag in Deutschland. Das einzig Schlimme an der Geschichte ist, dass es eine Großinstitution gibt, die sich hier zuständig fühlt. Die Universitätsmedizin. Ihr Krankenhaus. Ihr Hausarzt. Wenn man jetzt die Institution auf der einen Seite und  die gedruckte Anamnese auf der anderen Seite gegenüber stellt: Was denken Sie dann? 

Ich jedenfalls bekomme Zähneknirschen. Möchte aber nicht ständig kritisieren, mich nicht ständig über Kollegen aufregen. Die sich doch genauso bemühen wie Ich. Der Witz liegt auf einer völlig anderen Ebene. 

Auf einer völlig anderen Ebene

„Ich habe noch genau im Ohr: „Ich helfe Ihnen“. Und das mit meiner Anamnese und nach meinem Ärztemarathon. Und wissen Sie was: Vier Wochen später geht es mir schon viel besser:

Mein operierter Fuß schmerzt nicht mehr, so dass ich ENDLICH !!!! wieder laufen kann. Morgens um 5.30 Uhr aus dem Schlafanzug, rein in die Laufsachen und los geht´s. Ich schlafe besser, knirsche kaum noch mit den Zähnen, meine Nackenverspannungen und Kopfschmerzen sind weg. Ich bin kein großer Esser, und wenn ich 4x Eiweiß nehme, bin ich fast schon satt für den ganzen Tag. Noch etwas Fisch, Gewürzquark und Gemüse oder Obst… Klasse, 3 kg einfach so abgenommen.  So läuft es sich viel leichter.

… Und in New York ist nächstes Jahr wieder ein Halbmarathon.

Ich bin Schulmediziner. Ich war 17 Jahre tätig an der Universität. Das prägt. Deshalb kann ich mir sehr wohl das Urteil erlauben: die Universitätsmedizin hilft eben nicht. Hilft nicht bei der überwiegenden Mehrzahl der Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen. Dann möge sie das bitte auch laut sagen. Das Schlimme ist: Sie wendet sich ab und schweigt. 

Das habe ich persönlich mit 19 Jahren erlebt. Die Lösung? „Die ganz andere Ebene“. Die ganz andere Ebene? Ja du meine Güte:

MOLEKULARMEDIZIN/EPIGENETIK

Präzise Naturwissenschaft. Wenn Sie wollen: Physik,  angewandt auf den Menschen.

 
 
 

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