Schmutz macht glücklich

15.04.2007
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titelt der Spiegel. Wer im Dreck wühlt, fühlt sich besser. Die Erklärung gibt eine Studie der Uni Bristol und London: bestimmte Bodenbakterien (Mycobacterium vaccae) regen die Ausschüttung des Glückshormones Serotonin an.

Was die längst bekannte, verblüffende Beobachtung erklärt, dass Krebspatienten, deren Körper diese Bakterien beherbergte, über besser gefühlte Lebensqualität berichteten.

Wieder einmal: bitte lesen Sie nicht nur, schmunzeln Sie nicht nur, sondern ... handeln Sie!

Wie Sie zu diesen Bakterien kommen? Ich erzähle Ihnen doch seit Jahrzehnten, dass ich täglich beim Laufen aus dem Kanal trinke. Eine üble Schmutzbrühe. Dass ich, wann immer möglich bei Laufen im Wald aus Pfützen auf dem Weg trinke. Sie gucken mich immer ungläubig an...

Kapiert? Verstanden, was mein Körper da tut? Drum scheine ich ein bisschen mehr und öfter zu lächeln als die meisten meiner Mitmenschen.

Angenehmer Nebeneffekt: in Mexiko esse ich Obst ungewaschen. In Ägypten trinke ich aus dem Nil ... und mein Darm bleibt putzmunter und gesund. Das nennt man ein kompetentes Immunsystem.

Drum: Essen Sie Schmutz! Täglich ein bisschen. Glück.

 

PS: Prompt schreibt mir ein offenbar unglücklicher Läufer, er hätte sofort in einer Pfütze seinen Durst gelöscht. Und massiven Durchfall bekommen.

Liebe Freunde! Würden Sie, wenn Sie als Normalmensch beschließen, Marathonläufer zu werden, gleich am ersten Tag einen ganzen Marathon laufen? Würden Sie das? Also bitte: wenn Sie mit diesem modernen Impfprinzip, der Pfütze, beginnen, dann beginnen Sie doch mit ein paar Tropfen. Oder?

 
 
 

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