Schon Wilhelm Busch...

06.07.2012
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...hat sich lustig gemacht über die heutigen Ernährungsexperten. Über Professoren bis hin zur DGE, die unbeirrbar festhalten am längst überholten Kalorienbegriff. Die uns erzählen, dass wir an unserem Übergewicht selbst schuld seien: Wir würden einfach zu viel Kalorien verspachteln.

Das ist uralter Aberglaube. Das wäre so, als wenn man die Physik noch auf Kopernikus aufbauen würde. Als ob es keinen Einstein gegeben hätte. Keinen Schrödinger, keinen Heisenberg...keine Quantenphysik. Will sagen: Sobald man etwas genauer hinguckt, stimmen die alten Märchen nicht mehr.

So das Märchen von den Kalorien.

Jede übergewichtige Hausfrau weiß es längst besser. Die weiß, dass sie praktisch nichts isst und dennoch...nicht abnimmt. Die weiß, dass sie praktisch keine Kalorien zu sich nimmt und sogar langsam, aber sicher, noch zunimmt. Informierte Ernährungswissenschaftler wissen weshalb: Der Körper adaptiert sich. Führen Sie Ihrem Körper nur halb so viel Kalorien zu, adaptiert er sich an diese neue Nahrungsmenge. Und nimmt nicht ab. Sie können statt der üblichen 2400 Kalorien täglich heruntergehen bis auf 800 Kalorien...und fangen jetzt erst langsam an, Gewicht zu verlieren.

Und noch mehr weiß Wissenschaft: Eiweißkalorien zählen nicht. Das wird auch heute von gestandenen Professoren nicht gewusst (siehe News vom 07.10.2011). Eiweißkalorien zählen nicht, weil sie weder zum Energiehaushalt beitragen noch in Fett umgewandelt werden können. Im Gegenteil: Eiweiß zehrt. Hier liegt das ganze Geheimnis schlanker Menschen. Aber das Mittelalter, die Märchen von früher sind immer noch feste Glaubenssätze in den Gehirnen der meisten Ernährungsexperten. Die sind eben - genau so wie ich - aufgewachsen mit Wilhelm Busch. Und glauben tatsächlich, dass das, was man reinschaufelt, auch drin ist. Oder um mit Wilhelm Busch zu...schmunzeln: