Schutz vor Parkinson

03.10.2012
Drucken
 

Gibt es. Der Wissenschaft bekannt. Jedenfalls seit 2007. Auch Ihrer Klinik?

Fast täglich spreche ich mit besorgten Menschen. In der Familie ein Parkinsonkranker. Schrecklich, wenn man dem Verfall zusieht. Bitte erinnern Sie sich an den begnadeten Schauspieler Ottfried Fischer... Und die Menschen haben Angst um ihre eigene Gesundheit. Möchten Parkinson nicht bekommen.

Das Gegenmittel gibt's längst. Nenn ich Frohmedizin:

Bewiesen hochelegant am Forschungszentrum für molekulare und onkologische Endokrinologie an der Uni Quebec. Die können nämlich - bei Mäusen - ein Nervengift MPTP spritzen, welches seit 20 Jahren in der Parkinsonforschung eingesetzt wird. Dieses Nervengift zerstört gezielt Nervenzellen, die Dopamin produzieren. Und Dopamin ist genau der Botenstoff, der für unsere Bewegungskontrolle (auch für unseren Antrieb!) unabdingbar ist. Man kann bei Mäusen also ganz gezielt Parkinson "herstellen".

Und verhindern. Und zwar völlig verhindern. Indem man dem Futter der Mäuse die zwei Omega 3 Fettsäuren EPA und DHA zugesetzt hat. Das war's auch schon.

Genauere Analyse zeigte dann, dass entscheidend hier das DHA war. Und dann kommt der entlarvende Satz der Wissenschaftler, dass für die Entstehung von Parkinson wohl

die verbreitete geringe Aufnahme von DHA

verantwortlich sein könnte. DHA dürfen Sie mit Omega 3 übersetzen. Wie recht die haben, beweist uns ja die DGE: Wir Deutschen würden 0,1 g Omega 3 zu uns nehmen. Im Schnitt, sagt sie zu Recht. Und selbst die DGE empfiehlt dringend täglich 1,0 g. Durch Messungen (Prof. Dr. von Schacky, München) weiß ich, dass der Mensch 3-6 g täglich braucht.

Eskimos kennen keinen Parkinson. Wann wacht die Schulmedizin auf?

Quelle: Faseb Nov 21, 2007

 

 

 
 
 

News Schlagwörter