Schweinegripppe

27.10.2009
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"Wir sind überzeugt davon, dass die Schweinegrippe ein ernste Bedrohung ist" sagt wer? Sagt der Chefredakteur der mächtigsten deutschen Zeitung, von BILD.

Ein Fachmann.

"Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten" sagt wer? Sagt der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, eine "Autorität in der Bewertung von Medikamenten", sagt Chefarzt Dr. W.-D. Ludwig.

Nur ein Arzt.

"Ich empfehle den deutschen Hausärzten, nicht zu impfen. Das Schadensrisiko überwiegt den Nutzen" sagt wer? Sagt der Göttinger Prof. M. Kochen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Nur ein Arzt.

Und wie für Schwangere, so gelte auch für Kinder unter 3 Jahren: "Der Impfstoff ist an ihnen noch überhaupt nicht getestet, deshalb ist das Risiko einfach zu groß, ihn jetzt bedenkenlos einzusetzen" sagt wer? Sagt Prof. W. Hartmann, Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Nur ein Arzt.

In den USA ist kein einziger Impfstoff mit dem neuartigen Adjuvans zugelassen. Zu groß schätzt die FDA die Gefahr überschießender Immunreaktionen ein. Sagt wer? Die FDA. Die strengste Gesundheitsbehörde, die wir haben.

Der deutsche Impfstoff enthält das Adjuvans. Natürlich.

"Die Deutschen sind so etwas wie die Versuchskaninchen für den US-Markt" sagt wer? Der Pharmakritiker Becker-Brüser.

Naja, der.

Jedenfalls steht eines fest: "Schweinegrippe" ist die größte Impfmaßnahme in der Geschichte der Bundesrepublik. 50 Millionen Dosen hat die Pharmafirma Glaxo Smith Kline (GSK) an die deutsche Regierung verkauft. Und die weltweite Produktion, allein bei GSK 440 Millionen Dosen von dem nicht adjuvantierten Impfstoff, ist fast vollständig verkauft. (Spiegel 43/2009)

Genau: Verkauft.

Frohmedizin bietet die Lösung: Für mein Immunsystem bin ich persönlich zuständig. Nicht die Firma Glaxo.

 
 
 

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