Sie lesen Leid

04.11.2010
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ich lese Glück. Kleiner Unterschied. Sie lesen täglich die Zeitung, sehen fern, hören Radio: Leid.

Ich lese Glück: Täglich Ihre Briefe. Während des Studium, während meiner Ausbildung zum Arzt hätte ich mir nie und nimmer träumen lassen, dass es einmal solch eine Belohnung geben würde: Ihre Briefe. Natürlich ahne ich, dass das wohl recht ungewöhnlich, recht unüblich ist im Leben eines deutschen Arztes.

Aber es ist nun einmal Fakt. Welchen Beruf auch immer Sie ausüben, auch Sie würden sich freuen, wenn Ihre Mitmenschen Ihnen glücklich Danke sagen. Da genügt ja schon ein einziges mal. Und wenn Ihnen das Hunderte, ja Tausende Male gelingt ... kleines Beispiel?

"Ach ja, ich hatte auch vergessen zu erwähnen, wie unglaublich glücklich ich mit meiner Frau bin, seit wir nach Forever Young leben. Wir haben mehr Freude am Essen (präzise: am gesunden Essen), lachen viel mehr, leben in einer noch stärkeren Harmonie als vorher - das Leben macht einfach doppelt so viel Spaß. Kein Tag vergeht bspw. an dem ich mich nicht freue, dass meine Allergie gegen Nüsse verschwunden ist - seit meiner "Wunderheilung" esse ich täglich zwei Hand voll Nüsse."

Mal abgesehen von konkreten Beschwerden wie Allergien...wir alle verstehen doch und fühlen mit, wenn da jemand

"viel mehr lacht
in noch stärkerer Harmonie als vorher lebt -
das Leben doppelt so viel Spaß macht"

Wir sind in der Regel zurückhaltend erzogen. Halten unsere Gefühle zurück. Sie und ich, wir alle. Wenn Sie dann dennoch solch überschwängliche Gefühlsausbrüche lesen dürfen, dann wissen Sie, dass hier etwas Ungeheurliches geschehen ist.

Das Leben ist ganz einfach. Um das zu verstehen, bedarf es nur der Tat.

 

 
 
 

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