Sodbrennen

17.09.2018
 

Kennen viele von Ihnen. Kann sehr, sehr unangenehm sein. Besonders, wenn man nachts mit der Säure im Mund aufwacht ...

Sodbrennen sollte eigentlich unmöglich sein. Schließlich gibt es zwischen Speiseröhre und Magen ein Ventil. Und das ist zu. Außer natürlich, der Magen wird jahrelang von unten hoch gedrückt, hoch gequetscht gegen das Zwerchfell und ... das Ventil wird aufgedrängt. Freilich… kann dann Säure nach oben steigen.

Sie haben mich schon verstanden: Was drückt denn den Magen nach oben? Genau. Und wenn Sie diese 20 Kilos da unten einfach loswerden würden, müsste der Magen wieder nach unten fallen und das Ventil sich wieder schließen.

In ganz seltenen Fällen gibt's Sodbrennen auch bei Schlanken. Nennt der Arzt den "nervösen Typ". Den mit mehr Magensäure. Und gibt ihm ‐ tue ich auch ‐ Säureblocker. Tabletten, von denen ich lange Zeit überzeugt war, dass sie nicht schaden. Heute weiß ich´s – wieder einmal -  besser.

Das war der Stand bis 02.06.2011. Und dann bekam ich einen Brief aus Singapur. Der mich von Stund an bei Sodbrennen völlig anders denken und handeln lässt. Der Brief geht so:

Habe über manche Jahre an Reflux gelitten. Vieles versucht ‐ Ratschläge vom Arzt und von Freunden ‐ keine Tomaten zur Nacht; kein Alkohol (so ne Spinnerei!) etc.
Seit etwas mehr als einem Jahr verzichte ich (nicht immer ganz konsequent ‐ aber immerhin!) auf PaKaReBro (Pasta;Kartoffeln;Reis;Brot).
Absolut kein Reflux mehr!! Nicht ein einziges Mal. Wunderbar ‐ nicht mehr aufstehen und mit tränenden Augen Nachtwandeln bis der Anfall vorüber ist.

Ganz, ganz langsam lernen wir: Es gibt tatsächlich eine "schöne neue Welt". Eine fröhliche Welt ohne all die vielen Molesten, die wir jeden Tag so hinnehmen. Hinnehmen müssen.

Die "schöne neue Welt" kennt ganz einfach den Müll nicht. Also Zucker und Mehl. Besser: Leere Kohlenhydrate.

Mein Dank an Singapur!

 
 

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